Es scheint Mode zu sein einfach Bilder im Netz herunterzuladen und diese dann noch kommerziell zu nutzen. Das Copyright wird ignoriert. Dies geschah bereits mehrmals mit Bildern von unserer Domain. Zum Leidwesen der Datenklauer entdecken wir es immer wieder.
Wir berichteten darüber in einem Beitrag am 11. Juli 2009 Der Untertitel des Betrages lautete: Frechheit kennt keine Grenzen. Heute wollen wir Sie informieren, wie es mit dem Betreiber dieses Onlineshops weiterging.
Aber der Reihe nach.
Ende Juni 2009 entdeckten wir ein Foto von uns auf einer Internetseite, die von Österreich aus betrieben wird. Neben einem Bereich mit Informationen über Pflanzen wird da noch ein Onlineshop betrieben. Die Seite ist also kommerziell.
Wir beobachteten die Internetseite nun weiter.
Daraufhin haben wir dem Verantwortlichen für die Seite am 03. Februar 2010 eine Rechnung für die Nutzung unseres Fotos geschickt. Der geforderte Preis dafür war mehr ein kleiner Obolus.
Der Inhaber der betreffenden Seite hätte aufgrund unserer Rechnung merken müssen, daß wir ihn beobachten und uns sein wenig geschäftsmäßiges Verhalten bekannt ist. Es passierte aber nichts.
Eine Woche nach Überschreiten der gesetzten Zahlungsfrist schickten wir eine Mahnung und ein entsprechendes Begleitschreiben per Einschreiben. Es passierte wieder nichts. Der Empfänger wurde benachrichtigt, aber der Brief wurde nicht angenommen.
Nun kam er wieder an uns zurück. Wir riefen die betreffende Internetseite an verschiedenen Tagen auf. Mehrere Tage produzierten die meisten Links dort nur Fehlermeldungen.
Vielleicht mußte der Seitenbetreiber noch mehr geklaute Bilder entfernen? Somit hat er sich mit seinem unüberlegtem Datenklau nur mehr Arbeit gemacht.
Inzwischen ist die Seite wieder erreichbar. Unser Bild wurde ersatzlos von der Seite genommen.
Das Verhalten des für die Seite verantwortlichen Herrn Pfeiffer (laut Impressum) zeigt nicht nur schlechtes Benehmen, sondern auch ein Geschäftsgebaren, welches nicht für den Internetshop und besonders nicht für dieses Geschäft spricht.
Erst Bilder im Internet von einer fremden Seite herunterladen. Dann ein Schreiben, aus dem hervorgeht, daß dies nicht rechtmäßig ist, einfach ignorieren.
Jetzt merkte er, daß wir nicht locker lassen, und bekam kalte Füße.
Es kam auch kein Wort der Entschuldigung. Vielleicht ist das in Österreich bei Geschäftsleuten so üblich?
Berlin, den 17. April 2010