Der erste Hightech-Hydrokultur-Wintergarten stellt sich der fachlichen Abnahme
Der hier wiedergegebene Artikel erschien in der Zeitschrift "Hydrokultur intern" der DGHK.
© Jürgen Herrmannsdörfer
Bevor der erste Ehrengast, Würzburgs Bürgermeister Dr. Bauer, zur Besichtigung die Räumlichkeiten um 14.00 Uhr im Beisein der Presse betrat, stellte sich unser Hydrokultur-Musterwintergarten am Eröffnungstag einer fachlichen Prüfung.
Fünf anerkannte Fachleute aus dem Gartenbau begutachteten die bundesweit erste Anlage in dieser Art.
Dr. Peter Reimherr, Abteilungsleiter Gartenbau an der Bay. Landesanstalt für Wein- und Gartenbau in Veitshöchheim. Unter anderem wurden unter seiner Leitung das Projekt "Eden" Pflanzensortiment und Versuche für die Wintergärten, sowie Versuche mit sehr positiven Ergebnissen zur Auswirkung von Pflanzen auf den Menschen durchgeführt.
Hans-Martin Ruof, Präsident vom Fachverband Hydrokultur, Gärtnermeister, sowie Inhaber von einer bundesweit bekannten Raumbegrünung-und Hydrokulturfirma.
Stefan Hecktor, anerkannter Hydrokultur-Spezialist, Geschäftsführer "Deutsche Gesellschaft für Hydrokultur" und Initiator von "Original Hydrokultur".
Engelbert Kötter, Gartenbautechniker und freier Fachjournalist.
Zusammen mit Dr. Reimherr war Herr Kötter verantwortlich für den Versuch "Bürobegrünung und Auswirkungen von Pflanzen auf Gesundheit und Wohlbefinden.
Kurt Rabold, Vizepräsident des Bayerischen Gärtnereiverbandes und Gärtnermeister
Die fachliche Abnahme im Einzelnen: - Nach der Frage, ob sich eine Gewächshauskonstruktion als Wintergarten eignet, beantworteten 80% mit sehr gut und 20% mit gut 80% der Fachleute waren sich einig, dass die vorhandene Regeltechnik auf alle Fälle den Ansprüchen genügt bzw. für einen Wintergarten optimal ist. 20%konnten wegen Verspätung hierüber keine Meinung abgeben.
- Der im Gewächshausbau geprüften Innenschattierung mit kombinierten Energieschirm würden 60% auch für den Wintergarten den Vorzug geben. 20% enthielten sich der Stimme. Weitere 20% würden evtl. eine Außenschattierung bevorzugen. Somit liegt der 100%ige Durchbruch an unserer Datenaufzeichnung und weiteren Versuchen.
- Weiterhin wurde uns bestätigt, das zu 96% unsere Pflanzenauswahl für die klimatischen Bedingungen im warmen Wohnwintergarten als optimal zu beurteilen sind.
- Zu 100% war man sich einige, dass die Pflanzen für die einzelnen Standorte fachlich gesehen einwandfrei ausgewählt wurden.
- Dass unsere Wintergartenbegrünung zu 100% aus "Original Hydrokultur-Pflanzen" besteht war reine Formsache.
- Dass wir mit den ausgestellten Pflanzgefäßen zum größten Teil den aktuellen Trend und die bandbreite der Möglichkeiten getroffen haben wurde von 100% der Fachleute bestätigt.
- Die Gesamtgestaltung und harmonische Anordnung der einzelnen Pflanzgefäße wurde von allen Prüfern als sehr gut beurteil.
- Von der Naturstein-Wasserspiel-Anlage in unserem Wintergarten waren 100% der Anwesenden begeistert. Sie wurde sogar als sinnvolles und beruhigenden Element für einen Wintergarten bezeichnet.
- Die Wasserspielbepflanzung wurde trotz unserer im Vorfeld gedachten Schwierigkeiten von 60% als sehr schön bezeichnet. 40% teilen unsere Bedenken, die wir in weiteren Versuchen testen werden.
- 100% der beteiligten Prüfer empfanden die klimatischen Bedingen (Temperatur, Luftfeuchte) in der gesamten Prüfungszeit als sehr angenehm.
- Für die allgemeine Wintergartenatmosphäre konnten sich 60% sofort begeistern. 40% würden noch kleine individuelle Änderungen vornehmen.
- Die allgemeine Frage des persönlichen Gesamteindruckes unserer Wintergartenanlage wurde von allen als sehr positiv bis einmalig beantwortet.
- Bei der letzten, konkreten Frage an die Fachleute nach der Einmaligkeit unserer Musteranlage in Bezug auf Bauweise, Einrichtung, Ausstattung und Versuche konnte von den Beteiligten nichts vergleichbares gefunden werden.
40% der Prüfer waren sogar der Ansicht, dass diese Wintergartenanlage einmalig in Europa ist bzw. weltweit vergleichbares sucht.
Gesamtergebnis:Eine Interpretation der fachlichen Abnahme wollen wir uns nicht anmaßen.
Berlin, den 26. Juli 2008