Der ′Giessfreund′ sagt Ihnen, wann gegossen werden muß!
Eine Neuheit von der IPM 2010
Auf diesen "Giessfreund" haben sicher viele Pflanzenliebhaber gewartet.
Wir berichteten vor 2 Jahren bereits über einen Feuchtigkeitsmesser von der Firma PlantCare. Dieser "Moistick" wird in das Pflanzengefäß direkt eingesetzt und verbleibt darin.
Der "Giessfreund" dagegen ist ein mobiles Prüfgerät für die Messung des Feuchtigkeitsgehaltes der Blumenerde. Das Gerät wird für die Messung am Topfrand in die Blumenerde gesteckt. Dabei ist darauf zu achten, daß möglichst wenig Wurzeln beschädigt werden.
Die Anzeige der Leuchtdiode hat drei Stufen:
- Eine hell leuchtende Diode zeigt, daß noch genug Feuchtigkeit in der Erde vorhanden ist.
- Die Diode leuchtet nur schwach, die Pflanze benötigt wenig Wasser.
- Die Prüfdiode leuchtet nicht, es ist keine Feuchtigkeit mehr im Substrat.
Wichtig für den Pflanzenliebhaber ist noch, daß er selbst den individuellen Wasserbedarf der Pflanze berücksichtigt. Ein Kaktus, oder die meisten Sukkulenten benötigen weniger Wasser wie zum Beispiel ein Farn, oder ein Gummibaum.
Der Feuchtigkeitsmesser darf nicht im Blumentopf verbleiben, sonst entladen sich die Batterien innerhalb kurzer Zeit. Ein Dauerbetrieb wie beim oben genannten "Moistick" ist nicht möglich. Mit einen Satz Knopfzellen sind bis zu 5000 Messungen möglich.

"Giessfreund" in Verkaufsverpackung
Zurzeit werden zwei Arten des Giessfreundes angeboten. Einer für "normale
Zimmerpflanzen" und ein weiterer, extra für Orchideen. Dieser hat einen anderen Messkopf, der speziell auf die Orchideensubstrate abgestimmt ist.
Diesen
"Giessfreund" hat die
Firma Kolb Electronic GmbH entwickelt. Die Firma Chrysal ist Vertriebspartner an den Fachhandel. Der Name "Chrysal" ist den meisten Blumenliebhabern als Frischhaltemittel für Schnittblumen bekannt. Die Produktpalette umfasst inzwischen auch Dünger, Erden und Zubehör für Pflanzen.
Fragen Sie also Ihren Blumenhändler nach dem "Giessfreund".
Er empfiehlt sich als nützliches Geschenk, für einen Pflanzenfreund. Vielleicht auch als Beigabe zu einer Pflanze.
Berlin, den 06. Februar 2010