Rubrik: Die geeigneten Pflanzen für Ihr Heim
Die Vorfahren des Lieschens,
Impatiens sultani Hook. f.und
Impatiens holstii Engl. & Warb. stammen aus dem tropischen Ostafrika, sowie von den vorgelagerten Inseln. (Sansibar) Sie wachsen dort wie "Unkraut" bis in Höhen von 1000 Metern. Das in Europa kultivierte Lieschen erhielt den Artnamen
Impatiens walleriana Hook. f..
In unseren Breiten gibt es auch einige Arten
Impatiens als Wildpflanzen, z.B.
Impatiens noli-tangere L., das Große Springkraut, ist eine einjährige Pflanze.
Eine große Ähnlichkeit mit Kakteen ist nicht zu leugnen. Die riesigen Dornen und winzigen Blättchen dazwischen machen die Pflanze sehr attraktiv. Eine sehr schöne Euphorbie.
Die
Billbergia nutans ist ein Epiphyt wie die meisten Bromelien. Mit den Jahren bildet sie große Büsche, bestehend aus vielen Einzelpflanzen.
Diese lassen sich sehr leicht für die Vermehrung teilen.
Obwohl sie eine einfach zu pflegende Pflanze ist, wird sie nur selten im Handel angeboten.
Weitere Arten von
Billbergia werden selten angeboten und sind schwer zu bekommen.
Verwandt mit den Zierspargelarten ist natürlich der Spargel, den wir alljährlich im Frühjahr als Gemüse verzehren. Es ist der
Asparagus officinalis und stammt aus Westsibirien und dem Kaukasus. Der darf bei uns immer bis Johannis (24.6.) gestochen werden. Danach wächst er auch als feines Grün an der Oberfläche.
Phalaenopsis sind zwar Epiphyten, können aber auch in Töpfen kultiviert werden. Dunkelgrüne bis silbrig erscheinende, auch marmorierte, fleischige Blätter wachsen direkt vom Wurzelhals. Dazwischen wachsen die Wurzel, die zum Teil ins Substrat wachsen, meist aber als silbrige Luftwurzel in lichtabgewandte Richtung streben.
Die
Coleus-Blumei-Hybriden werden bis ca. 60 cm hoch. Die Stengel sind kantig und verholzen am Grund. Die Blüten sind wenig attraktiv. Deshalb bei Ansatz gleich auskneifen, damit die "Kraft" in die Blätter geht.
Auf den ersten Blick wird
Rhoeo eher für eine Bromelie oder
Dracaena gehalten. Die Blätter sind grundständig rosettenartig angeordnet. Sie sind schwertförmig bis 35 cm lang und 5 - 7 cm breit. Die Blattoberseite ist olivgrün, die Unterseite rötlich violett. Die weißen Blüten wachsen in den Blattachseln der unteren, älteren Blätter in muschelartigen Hochblättern an kurzen Stielen. Mit der Zeit bildet die Pflanze einen kleinen Stamm. Je nach Geschmack kann die Pflanze durch entfernen der Seitentriebe eintriebig (hoch) gezogen, oder durch entfernen des Haupttriebes zu buschigem Wachstum angeregt werden.
Die
Aspidistra ist eine der wenigen Pflanzen, die (relativ) dunkle Standorte vertragen (500 Lux), auch trockene Luft wird vertragen. Temperaturen von 8° - ca. 20° C. Die weißbunten Varietäten vertragen höhere Temperaturen.
Immergrüne, aufrechte, lanzenförmige Blätter, bei guter Pflege bis ca. 70 cm hoch