Rubrik: Die Grundlagen
Haltestäbe in der Hydrokultur dürfen nicht aus Holz, oder Bambus sein. Es dürfen nur solche aus Kunststoff, oder eben aus lebensmittelechtem Material verwendet werden.
Kunstdünger gibt es nicht! Es gibt aber künstlich hergestellten Dünger. Die dabei verwendeten Mineralien und Spurenelemente stammen ja aus natürlichen Vorkommen und werden nur in unterschiedlicher Mischung aufbereitet und zusammengeführt.
Für den Pflanzenliebhaber, der es mit der Hydrokultur versuchen will, stellt sich zuerst einmal die Frage was brauche ich? Ob ich das Umstellen einer Pflanze von Erde auf Hydrokultur wagen kann, hängt ab vom Zustand, Alter und der Größe der Pflanze, sowie von der Jahreszeit. Das Umstellen ist in jedem Fall ein schwerer Eingriff in das Pflanzenwachstum, der zu einem Totalverlust der Pflanze führen kann. Junge, kräftige Pflanzen mit kräftigen Wurzeln sind dafür geeignet....
Als
Substrat werden im Sprachgebrauch natürliche oder künstliche Stoffe bezeichnet, die anderen Stoffen oder Lebewesen als Grundlage oder umhüllende Stütze dienen. Bei Bakterien oder Pilzkulturen dient ein Substrat auch als Nährboden. Bei der Hydrokultur ist das Füllsubstrat ein Ersatz für die Erde, in der die Wurzeln nicht nur Nahrung, sondern auch Halt finden.
Durch den ständigen Kontakt mit der Nährlösung muß das Substrat bestimmten Anforderungen gerecht werden.
"Hydrokultur" als Kultursystem bedeutet im deutschsprachigen Raum:
Zierpflanzenhaltung in Blähton im Anstau-Verfahren!
Bei den verschiedenen Hydrokulturtöpfen ist eine Wasserstandshöhe von höchstens 20% der Kulturtopfhöhe anzustreben.
Das entspricht für die 19er Kulturtopfhöhe einen Wasserstand von maximal 3,8 cm.
Die meisten Hydrokulturpflanzen stammen aus den Tropen oder den Subtropen.
Sie sind wärmeliebend und haben einen optimalen Temperaturbedarf von 18 - 24 °C. Niedrigere Temperaturen werden je nach Pflanze oft toleriert. Sinkt die Temperatur aber bis um die 0 °C – Grenze, reagieren viele tropische Pflanzen schon nach kurzer Zeit.