Rubrik: Geschichten von und über Pflanzen
Nachfolgender Beitrag erscheint in der neuesten Ausgabe der „Hydrokultur intern“. Dies ist die Vereinzeitsschrift der
Deutschen Gesellschaft für Hydrokultur. Mir gefiel die Ironie, die darin steckt. Dabei muß ich dann auch an eine „Eigenheit“ der Berliner denken. Es ist keine Erfindung vom Autor, sondern diese Feststellung beruht auf jahrelangen eigenen Beobachtungen! Der Berliner also stellt beim ersten Sonnenstrahl im Frühjahr, seinen Gummibaum und die Palme (was immer das ist, in den seltensten Fällen tatsächlich ein Palme) auf den Balkon, macht die Brust frei und versucht die Sonnenstrahlen einzufangen. Aber genauso extrem verhält er sich am Jahresende. Sieht er die erste Schneeflocke, so wird der „Mottenfifi“ rausgeholt und er sucht nach dem Schlitten auf dem Speicher.
Angetrieben durch die lauen Frühlingslüfte nahmen unsere Leser Hubert Zinkewitz und Jörg Schierig im letzten Jahr die Kamera in die Hand und fotografierten das wieder aufkeimende Leben in der Natur.
Der Frühling hat sich in diesem Jahr etwas Zeit gelassen, darum geniessen Sie diese kleine Einstimmung.
Der Frühling wird kommen!
GANZ BESTIMMT...
Wenn Sie Tulpen sehen denken Sie bestimmt gleich an Holland. Ja in den Niederlanden ist die Tulpenzucht ein sehr wichtiger wirtschaftlicher Faktor. Viele Familien befassen sich dort schon seit Generationen mit der Tulpenzucht.
Bei meinem Besuch der Messe in Augsburg wurde sie wieder reichlich zelebriert - Üppige Tischdekoration.
Mittlerweile kommt keine "Schöner Wohnen" - Sendung im Fernsehen ohne aus. Auch Zeitschriften sind auf den Zug aufgesprungen und offerieren üppige Dekorationen, die beim Essen in die Suppe hängen.
Ich ließ mich hinreißen und habe fotografiert. Herausgekommen ist ein Galerie, die Sie nicht zu ernst nehmen sollten.
Wenn Sie als Pflanzenfreund nach Erfurt kommen müssen Sie auch dem Gartenbaumuseum einen Besuch abstatten. Der Eintrittspreis für das Museum ist im Preis für den ega-Park enthalten. Eine empfehlenswerte Führung schlägt bei einer Gruppe Erwachsener mit 25 Euro zu Buche. Dieses Gartenbaumuseum ist, soweit uns bekannt ist, das Einzige seiner Art.
Zwei interessante Punkte möchte ich hier herausstellen...
Warum schreiben wir über eine Fernsehsendung?
Bei solch einem Titel für eine Sendung im Fernsehen horcht doch jeder Orchideenfreund auf. So ging es mir auch. Den Inhalt des Krimis werde ich hier nicht wiedergeben. Nur einige Passagen, bzw. einige Beobachtungen und markante Sätze möchte ich anführen.
Die Hauptrolle in diesem Krimi spielte diesmal eine Orchidee.
oder sind eigentlich alle Pflanzen-Liebhaber etwas verrückt?So müsste man sich eigentlich fragen, wenn man folgenden Artikel bis zum Ende liest und ihn nicht schon bei der Überschrift "ad acta" legt.
Es war Ende Februar des Jahres 2001, als uns der drängende Anruf aus Herten erreichte, "ihr müsst aber unbedingt jetzt kommen, lange dauert es nicht mehr, dann ist die ganze Pracht vorbei!" Wir folgten dieser Aufforderung nach ein paar Tagen, waren wir doch sehr neugierig, auch auf Grund der ausführlichen Schilderungen am Telefon schon aus den Vorjahren.
Die christlichen Symbolfarben von Advent und Weihnachten - sowohl im Adventskranz als auch beim Tannenbaumschmuck sind Grün und Rot. Grün symbolisiert nicht nur die Hoffnung auf Lebenserhalt im dunklen Winter, sondern damit auch die Treue. Die Lebenskraft, die in wintergrünen Gewächsen steckte, wurde oft auch als Heilkraft gedeutet. So glaubte man sich Gesundheit ins Haus zu holen, wenn man es mit Grünem schmückte. Fichte, Tanne, Kiefer, Eibe, Ilex, Stechpalme, Stechginster, Wacholder, Efeu, Kronsbeere, Rosmarin und dem Buchsbaum wurden besondere Kräfte zugesprochen.