Rubrik: Grundlagen

Pflege von grauen Tillandsien

Die grauen Tillandsien haben ihre Heimat in den Bergen Mittel- und Südamerikas. Viele Tillandsien (Familie Bromeliaceae) kommen in Höhen bis 3000 Meter vor, wo die Temperaturen in den Nächten bis zum Gefrierpunkt sinken können.
Anders als ihre grünen Geschwister in den tropischen Wäldern sind sie in den Bergen häufig der vollen Sonne ausgesetzt.

Seminar für Raumbegrünung mit verschiedenen Pflanzsystemen

Es ist nicht damit erledigt schnell ein paar Pflanzen in ein Gefäß zu setzen und diese sich dann selbst zu überlassen.
Ein Pflegeservice muß bei der Raumbegrünung mit angeboten werden. In welchem Rhythmus dieser durchgeführt wird ist Verhandlungssache. Ein Pflegeservice soll nicht nur die Versorgung mit Nährlösung beinhalten, sondern auch das Abstauben der Pflanzen und nötigen Rückschnitt einschließen.
Bei diesen Verhandlungen werden oft Dumpingpreise angeboten, nur um den Auftrag zu bekommen.

Jetzt auf Licht und Wärme achten

Die Bedeutung des Lichtes für die Pflanze aber wird häufig unterschätzt. An vielen Standorten ist es dunkler, als wir glauben. Das menschliche Auge taugt als Lichtmesser kaum. Pflanzen brauchen aber für gesundes Wachstum ausreichend viel und vor allem das richtige Licht!
Das wird besonders jetzt zum Herbst und Winter wichtig, wenn die Natur uns von außen nicht mehr so großzügig mit den notwendigen Lichtgaben verwöhnt.

Ordnung und Übersicht im Pflanzenreich
11. Teil

Die Scrophulariaceae haben zu einer größeren Anzahl anderer Familien nahe verwandtschaftliche Beziehungen, die vielfach eine Umgrenzung derselben schwierig gestalten. Nur der Umstand, dass den Habitus bedingende Eigentümlichkeiten im morphologischen Baue der Vegetationsorgane immer vereint sind mit bestimmten Eigenschaften im Blüten- und Fruchtbaue, lässt eine Unterscheidung der Familien immerhin zu. Es scheint, dass die Scrophulariaceae jene Formen umfassen, von denen sich zahlreiche andere Labiatifloren abzweigen.

Wie viel Licht brauchen Ihre Zimmerpflanzen?

In unseren Wohn- und Arbeitsräumen gibt es viele Standorte, an denen lebende Pflanzen dekorativ wirken sollen, die aber umgekehrt häufig den Ansprüchen der Pflanzen nicht genügen.
Vor allem jetzt, wenn die Tage wieder kürzer und dunkler werden, kann Lichtmangel Mensch und Pflanze wesentlich beeinträchtigen.

Ordnung und Übersicht im Pflanzenreich
10. Teil

Adolf Engler schreibt im Band 18a der 2. Auflage von 1930 des Sammelwerkes "Die natürlichen Pflanzenfamilien":
"Bei der Mannigfaltigkeit der Blütenverhältnisse ... ist es nicht zu verwundern, daß die Systematiker und Morphologen die Familie bald weiter, bald enger gefaßt haben."
Er führte schon damals aus, dass es schon im 19. Jahrhundert starke Auftrennungstendenzen in viele einzelne Familien gab, war aber selbst ein Vertreter der Zusammenfassung, obwohl er an mehreren Stellen seiner Ausführungen betonte, wie uneinheitlich die Familie sei.
Wie im vorangehenden Beitrag 9 ist eine Zeitgrafik zusammen gestellt worden, welche die Geschichte der Systeme grob umreißen soll. Wieder soll darauf hingewiesen werden, dass das Schema viele Vereinfachungen enthält, damit die großen Tendenzen besser sichtbar werden.

Ordnung und Übersicht im Pflanzenreich
9. Teil

Nach Einleitung, Historischem, grundlegenden Merkmalen für die Gruppierung, Benennung der Pflanzen und Umordnungstendenzen in den übergeordneten Gruppierungen und einer Liste der 36 wichtigsten Veränderungen, sollen in diesem und den nächsten beiden Beiträgen einige komplizierte Fälle ausführlicher erläutert werden. Während es in den vorigen Fällen oft "nur" um die Erhebung von Unterfamilien in Familien bzw. Herabstufung von Familien in Unterfamilien ging oder um Verschiebung einzelner Gattungen von einer in eine andere Familie, kam es in den folgenden drei Fällen zu tief greifenden Veränderungen.

Die Reihenfolge der drei Fälle ergibt sich aus ihrer Stellung im Pflanzensystem. Zufällig stimmt sie auch in der zeitlichen Bearbeitung mit unserer Abfolge überein. Das heißt, der erste Fall war der bereits am zeitigsten in der Entwicklungsgeschichte der Systeme in Angriff genommene. Er betrifft die "alten" Liliaceae (Liliengewächse). Es ist der bei weitem komplizierteste Fall, der auch noch deshalb wichtig ist, weil er besonders viele Zier- und Nutzpflanzen betrifft.

Ordnung und Übersicht im Pflanzenreich
8. Teil

In den beiden vorhergehenden Beiträgen sind die Fälle 1 bis 9 im Beitrag 6 und die Fälle 10 bis 23 im Beitrag 7 aufgelistet worden. Es folgt nun das Ende der Liste.

Sicher wirkt die Summe der vielen genannten und hier nicht erwähnten Veränderungen auf den ersten Blick verwirrend. Denken Sie aber daran, dass nichts auf der Welt auf Dauer Bestand hat: "Panta rhei" - alles fließt. Warum soll das nicht auch für das Pflanzensystem gelten? Sich mit diesen Veränderungen zu beschäftigen ist eine spannende Sache, die zum tieferen Nachdenken über die Vielfalt in der Pflanzenwelt herausfordert.

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