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Wintervorbereitungen

Es ist höchste Zeit, aber wir wollen noch einmal daran erinnern


Die Pflanzen vom Balkon haben Sie sicher schon alle reingeräumt.
In manchen Teilen von Deutschland gab es schon den ersten Schnee.
Ich hatte noch einige Pflanzen draußen stehen und hoffe, daß sie keinen Schaden genommen haben. Sie stehen an der Hauswand und ein Balkon oben drüber bietet etwas Schutz. Während des Winters stehen all diese Pflanzen in einem ungeheizten Raum.

Was aber geschieht mit den Pflanzen, die das ganze Jahr im Raum stehen?
Neben dem Lichtmangel im Winterhalbjahr leiden unsere "Zimmerpflanzen" auch unter dem Streß der trockenen Raumluft in den geheizten Räumen. Diese trockene Raumluft kommt fast einem Wüstenklima gleich. Es schadet nicht nur den meisten Pflanzen, sondern wir spüren es an unseren gereizten Atmungsorganen. Wir trinken eben mehr, um dagegen anzuwirken.

Woher stammen denn unsere Pfleglinge?
Meist aus Gebieten, wo sie auch im Winter mehr Licht bekommen als in unseren Breiten. Dort herrscht Tag- und Nachtgleiche. Bei uns gibt es im Winter viel zu wenig Licht! Nicht, daß es oft nur zu dunkel ist, sondern auch die Tageslänge hat dabei eine große Bedeutung.

Den Lichtmangel für die Pflanzen können wir durch Zusatzbeleuchtung verringern. Gegen die trockene Heizungsluft können wir etwas Abhilfe schaffen durch häufiges Einsprühen mit kalkfreiem Wasser oder mit Hilfe eines Luftbefeuchters.

Was aber viele Pflanzenfreunde nicht genügend beachten sind die kalten Füße. Diese bekommen sie eben auf der Fensterbank. An der Fensterscheibe fällt kalte Luft herab und diese kommt zuerst an den Pflanztöpfen vorbei, bevor sie von einem eventuell darunter befindlichen Heizkörper erwärmt wird. Lesen Sie dazu bitte auch dieses.


Aber gerade hier entsteht verstärkt das oben angeführte "Wüstenklima". Also zuerst kalte Luft an den Füßen und dann trockene Luft um das Blattwerk. Stehen die Pflanzen in Erde, so mag diese bis zu einem gewissen Grad noch als Puffer dienen, aber bei den Pflanzen in Hydrokultur wird die Kälte schneller übertragen. Besonders schlimm wirkt sich dann noch ein zu hoher Nährlösungstand aus.


Über diesen Umstand habe ich mir schon vor Jahren den Kopf zerbrochen. Die Lösung dazu habe ich auch gefunden. Lesen Sie dazu bitte den Artikel Hydrokultur im Winter - Pflanzen lieben warme Füße.
Dort finden Sie auch eine Skizze, wie der Aufbau von der Seite her aussieht.

Berlin, den 17. November 2004

Die Hinweise sind für jeden Winter gültig.

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