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Thema "Hydrokultur" völlig verfehlt

Besuch der Sonderschau mit Hydrokultur auf der BuGa München
"Auf der Spur der Pflanzenjäger"

Diese "Sonderschau" endete am 30.6.2005.
Es gibt leider sehr wenig zu dieser Sonderschau zu sagen! Einfach ausgedrückt: Schade um die Mühe, die sich die daran teilnehmenden Betriebe gemacht haben. Die gezeigten Pflanzen waren zwar prächtig und sehenswert, aber insgesamt wurde auf früheren Ausstellungen viel mehr gezeigt.



Verwunderlich ist (wir schrieben schon darüber), daß diese Sonderschau unter dem Motto "Auf der Spur der Pflanzenjäger" mit dem Untertitel "Grünpflanzen und Hydrokultur" angekündigt war. Aber selbst auf der täglichen Programmankündigung vor der Ausstellungshalle fehlte der Untertitel "Hydrokultur" erneut.

Dem eigentlichen Thema wurde die Ausstellung in keiner Weise gerecht. Die drei (!) Meter, auf der einiges anhand von verschiedenen Salbeiarten erklärt wurde, war sehr dürftig!



Sicher wurden auch Namen wie Joseph Banks und Thomas Cook (Seefahrer) im Zusammenhang mit den Pflanzenjägern genannt. Ein weiterer Hinweis auf die Pflanzenjäger war die Gruppe der Howea forsteriana (F. Muell. ex H. Wendl.) Becc., der berühmten Kentia-Palme von der Lord Howe Inseln.

Beim betreten der Halle fiel sofort eine Insel bepflanzt mit Rittersporn und Fingerhut ins Blickfeld. Schön angelegt, auch als Anregung für manchen Kleingärtner, aber was haben diese Pflanzen mit dem Thema der Ausstellung und deren Untertitel zu tun?



Es bleibt die Frage warum wird die Hydrokultur nicht besser gezeigt? Und wer ist für derartige Konzepte verantwortlich?

Die Leistungsfähigkeit verschiedener Betriebe im Bereich der Hydrokultur vermittelten auch die gezeigten Australischen Grasbäume (Xanthorrhoea glauca D.J. Bedford).


Mit der Versorgung der Pflanzen in Hydrokultur war auf früheren Ausstellungen (BuGa Magdeburg 1999 und IGA Rostock 2003) immer durch Wassermangel gekennzeichnet, diesmal war es das genaue Gegenteil, denn einige Gefäße zeigten, daß zuviel Nährlösung drin war.

Der Sache der Hydrokultur dient es so dargeboten in keiner Weise! Wir hatten die Erwartungen nicht sehr hoch gesteckt, aber als Resümee für unseren Besuch dieser Sonderschau bleibt nur die Ernüchterung und der Besuch kann als enttäuschend gewertet werden.


Berlin, den 02. Juli 2005

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