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München - "Die nördlichste Stadt Italiens"

Reisebericht über unsere Erlebnisse in München

Herbert freut sich.
Unvorsichtigerweise sagte ich nach unserer Fahrt zur BuGa in München, daß ich einen Bericht über diese Stadt schreiben wolle. Seitdem fragt er mich jedesmal, ob der Bericht schon fertig sei. Meist ist es andersrum :-) Damit das Fragen nun ein Ende hat hier mein Bericht über unsere Reise nach München.

Wir trafen uns samstags frühmorgens am Bahnhof Zoo hier in Berlin. seelisch und moralisch hatte ich mich auf eine sehr ruhige, siebenstündige Fahrt nach München vorbereitet. Herbert unterhielt uns aber so gut, daß kaum Langeweile aufkam. Wir, das waren Herbert, Mario und ich.

Der allerste Kontakt mit der Stadt war dann nicht so prickelnd. Das Hotel hatte unsere Reservierung versiebt. Hektisch begann dann der Hotelangestellte nach einem Ausweichquartier für uns zu suchen. Nach ungefähr einer halben Stunde hatte er eins gefunden. Es war nur rund 5 Minuten entfernt. Einziger Wermutstropfen: Zum Frühstück mußten wir ins "alte" (eigentlich gebuchte) Hotel.


Nachdem wir bei einem Italiener zu Abend gegessen hatten schlenderten wir durch München. Durch die warme und laue Sommernacht war noch immer einiges los auf den Strassen. Die Leute saßen in den Straßencafes oder spazierten durch die City. Fast an jeder Ecke spielten Musikanten. Das Flair, das diese Stadt versprühte empfand ich als sehr angenehm.
Ich kann nun Lutz, einen Freund von mir, gut verstehen. Er fährt sehr gern nach München und liebt Bayern. An diesem Abend nahm auch mich die Stadt gefangen.

Der nächste Tag war voll ausgeplant. Erst ging es zu Oliver nach Eichenau. Oliver betreibt zusammen mit seiner Frau eine grosse Pflanzendomain (http://www.flowerdreams.de) im Internet. Über diese Domain hatten sich Herbert und Oliver kennengelernt.
Wir waren in seinem Blumenladen. Herbert zückte als erstes seine Kamera und nahm alle Pflanzen aufs Korn, die wir noch nicht in unserer Datenbank haben. Oliver ertrug es mit stoischer Ruhe und sagte nur ab und zu: „Du bringst mir meinen ganzen Laden durcheinander“.

Am Nachmittag fuhren wir dann alle gemeinsam in den Botanischen Garten. Hier wurden wir von Herbert durch sämtliche Gewächshäuser geschleift. Die Kameras glühten und wir auch - unter der Hitze.

Oliver und seine Frau Bettina haben sich wirklich rührend um uns gekümmert. Abends ging es dann noch zu einem Chinesen. Herbert hatte im Vorfeld davon geschwärmt. Da wir nun insgesamt 7 Personen waren fuhr Oliver mit seinem Auto die Strecke zweimal. Erst brachte er seine Frau und seine beiden Kinder zum Chinesen. Dann drehte er um und holte uns noch ab. Herzlichen Dank nochmal für diese Gastfreundschaft.

Der Montag gehörte dann der BuGa. Darüber möchte ich hier nur soviel berichten, daß ich mir dort einen dicken Sonnenbrand holte :-) Viel besser und detaillierter als ich hat und wird Herbert über dieses Besuch berichten. Schauen Sie einfach hier nach!


Ich war davor noch nie in München und auch noch nie in einem Biergarten. Also gehörte der Montag abend dem „Augustiner Biergarten“. Wie die nette Bedienung uns erzählte passen dort 5.000 Gäste rein. Bei unserem Besuch waren es schätzungsweise 3.500. Hier habe ich dann "meine erste Maß" getrunken und wurde auch unterrichtet wie man so ein Riesenglas richtig hält :-)

München versprüht ein italienisches Flair. Herbert erzählte mir, daß man die Stadt früher einmal die „nördlichste Stadt Italiens“ genannt hat. Unser Besuch war sehr kurz, aber trotzdem lang genug um diese Stadt zu mögen.

Ich freue mich auf ein Wiedersehen.


Dirk Jendreck

Berlin im Juli 2005

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