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Viel Grau - Wenig Grün!

Ein Besuch auf der BuGa 2005 in München

Unser Besuch der BuGa 2005 in München galt in erster Linie der Sonderschau über die Hydrokultur. Lesen Sie dazu bitte unseren Bericht. Aber nicht nur diese Hallensonderschau, die schnell erledigt war, sondern auch den "Rest" sahen wir uns an.

Schon bei der Ankunft in München fiel uns die Titelseite einer Münchner Boulevardzeitung auf. Hier stand:
„Buga Endlich wird es besser!“ weiter „Die Buga ist ein Besuchermagnet, aber es gibt auch Kritik. Deshalb wird jetzt nachgebessert.“
Auf der dritten Seite dann wurden Aussagen von Besuchern abgedruckt. Da waren neben den positiven Aussagen auch die berechtigten Kritikpunkte zu lesen.

Die häufigsten Kritikpunkte waren:
Der hohe Eintrittspreis, die hohen Getränkepreise, zu wenig Sitzmöglichkeiten, die langen Wege, zu wenig Schatten und viel zu wenig Grün.
Dem können wir zustimmen. An manchen Stellen kommt sich der Besucher vor in einer richtigen Geröllandschaft unterwegs zu sein. Daß nicht zu jeder Zeit überall eine große Blütenpracht sein kann ist naturbedingt. Aber der Besucher erwartet auf einer Gartenschau eben viele Pflanzen. Dazu auch eine genaue Beschilderung mit den Namen.


Was allerdings etwas reichlich vorhanden war — die große Zahl an "Grabstätten". Sicher haben hier die Friedhofsgärtner und Steinmetze eine Leistungsschau geliefert, aber muß es denn gleich fast ein ganzer Friedhof sein?
Gut bewertet wurden die Hinweise in den Parallelgärten, auch die Ausschilderung auf dem Gelände war gut. Hierzu wurden große Strohballen mit beschrifteten Planen bespannt. Sehr originell fanden wir die überdimensionierten Blumentöpfe.
Weiter positiv angemerkt wurde die Anlage der Kleingärten, der Überblick aus der Seilbahn (nicht aber der Fahrpreis dafür), die Kois im Wassergarten und die Waldanlage. Aber muß ich dazu eine BuGa besuchen, um in den Wald zu gehen?


Mehr Informationen über das Konzept der Ausstellung erfahren Sie auf der Internetseite (existiert nicht mehr). Dort finden Sie auch weitere Informationen über die Sonderschauen in den Hallen der BuGa (Seite existiert nicht mehr).

Unsere Empfehlung:
Wenn Sie die BuGa in München besuchen wollen, dann verbinden Sie es mit weiteren Aktivitäten in oder um München. Für die BuGa alleine lohnt sich eine weite Anreise nicht.

Noch ein Tipp:
Wenn Sie die Eintrittskarten online buchen wollen, so buchen Sie über diese Internetseite. Hier zahlen Sie für die Zusendung kein Porto wie bei den anderen Ticketverkäufern.

Berlin, den 29. Juli 2005

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