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Traugott Gerber

Nach Traugott Gerber wurde die Gerbera benannt

Traugott Gerber (* Januar 1710 in Zodel, 8. Februar 1743 in Wyborg) war ein deutscher Mediziner und Botaniker. Nach ihm ist die Gerbera benannt.


Leben
Traugott Gerber wurde am 16. Januar 1710 in Zodel als viertes Kind des Zodeler Pastoren Ehepaares Johann George Gerber und Sidonia Gerber geb. Pfeiffer getauft. Über seine Kindheit und frühe Jugend ist wenig bekannt. Am 29. April 1730 wurde er an der Universität Leipzig als Medizinstudent registriert.
Am 29. Juli 1735 erhielt Gerber den Doktortitel für seine Dissertation "De Thoracibus".


Er verfügt auch über umfangreiches Wissen in der Botanik, wie durch verschiedene Dokumente belegt ist. Von 1735 bis 1742 war er Arzt in Russland und Direktor des ältesten botanischen Gartens in Moskau. Zwischen 1739 und 1741 führte Gerber einige Expeditionen in Russland, um nach Arzneipflanzen und -kräutern zu suchen. Alle handgeschriebenen Dokumente darüber liegen in russischen Archiven. 1742 folgte er der russischen Armee als Arzt nach Finnland. Er starb mit 33 Jahren in Wyborg, nördlich von St. Petersburg.



Nach Traugott Gerber wurde 1737 durch Jan Frederik Gronovius die Gerbera benannt und 1738 von Carl von Linné systematisiert. Es ist nicht bekannt, wie die Benennung zustande kam.

In Zodel, dem Geburtsort von Traugott Gerber, befindet sich ein Traugott-Gerber-Museum im Aufbau.
Die Gemeinde hatte erst sehr spät "entdeckt", welch berühmter Sohn aus der Gemeinde stammt.


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Berlin, den 14. Juli 2007

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