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Der Botanische Garten der Universität Basel

Ein Besuch dieses kleinen, aber feinen Gartens lohnt sich auch auf der "Durchreise"


Der Botanische Garten der Universität Basel liegt mitten in der Stadt am Spalentor. Er ist leicht mit der Straßenbahn (Linie 3) erreichbar. Parkplätze sind schwer zu finden, es gibt nur wenige und diese dann mit maximaler Parkzeit von 90 Minuten. Die meisten vorhandenen Parkplätze sind blau markiert und nur für Berechtigte nutzbar. Es gibt ein Parkhaus in der Nähe. Der Einstellpreis ist aber hoch. Dies wird wieder ausgeglichen, da der Eintritt in den Garten kostenlos ist. Er wird von vielen Personen aus den umliegenden Büros in der Mittagspause als Ruhepunkt genutzt.

Mein erster Besuch in diesem Botanischen Garten war am 27. August 2004. Der zweite vor einer Woche am 31. August 2007.
Im Garten gibt es neben der Freianlage, die im Sommer von vielen Kübelpflanzen bevölkert wird, einen kleinen Alpinen Garten (Alpinum), sowie viele Sommerblumen nach Themen und Familien geordnet. Auch einige der winterharten Kakteen sind zu sehen.


Ein großes Tropenhaus mit zahlreichen exotischen Vögeln will durchwandert werden.
Hier gibt es einige tropische Orchideen.
Ein kuppelförmiges Gewächshaus, das Victoriahaus stammt aus dem Jahr 1898 und wurde damals extra für die Riesenseerose Victoria gebaut. Dieses historisch wertvolle Bauwerk wurde 1996 originalgetreu renoviert.
Weiter gibt es ein Sukkulentenhaus und ein Kalthaus für Kübelpflanzen.





Zahlreiche Sonderausstellungen widmen sich besonderen Pflanzenfamilien.
Bei meinem ersten Besuch waren es die Passiflora – Passionsblumen. Jetzt beim zweiten Besuch waren es die Amaryllisgewächse – Amaryllidaceae. Hier wurden Arten gezeigt, die zu dieser Familie gehören, aber meist unbekannt sind. Die im populären Sprachgebrauch als Amaryllis bezeichnete Pflanze gehört zwar zur Familie der Amaryllisgewächse ist aber eine Hippeastrum (Ritterstern). Aber sehen Sie sich die Bilder an.


An diesem Wochenende 8. + 9. September 2007 findet eine Sonderschau über Farne statt.
Der Botanische Garten Basel veranstaltet neben den Sonderschauen auch Führungen. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite.


Hier in Basel konnte ich auch zum ersten Mal eine Nepenthes (Kannenpflanze) mit Blütenstand sehen.
In diesem Beitrag sehen Sie nur eine kleine Auswahl der zahlreichen Bilder, die ich in Basel machen konnte. In dieser kleinen Bildauswahl sind einige besondere, nicht alltäglichen, Pflanzen, die ich noch nicht „überall“ gesehen habe. Weitere auch sehr bizarr erscheinende Pflanzen können Sie in der Galerie ansehen.

So konnte ich durch die Anwesenheit einer Mitarbeiterin des Gartens auch die Möglichkeit nutzen in sonst geschlossene Häuser zu gelangen. Einige Bilder entstanden in diesen Abteilungen.

Ein Besuch dieses kleinen aber feinen Gartens lohnt sich auch auf der "Durchreise". Es sind aber mindestens drei, besser vier Stunden, anzusetzen!

Unsere gesammelten Bilder aus dem Botanischen Garten der Universität Basel finden Sie in dieser Galerie


Berlin, den 8. September 2007

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