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Hochallergene Ambrosia artemisiifolia breitet sich in Deutschland weiter aus!

Erste Exemplare bereits in Hamburg und Berlin entdeckt!

Die Pflanzengattung Ambrosia umfasst einige dutzend Arten, von denen eine Art, die Ambrosia artemisiifolia L., als besonders allergieauslösend gilt. Wegen menschlicher Unachtsamkeit sowie durch den Klimawandel begünstigt, kann sie sich invasionsartig ausbreiten und stellt somit eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung dar.

Die winzigen Pollen der Ambrosia artemisiifolia L. gelten unter Allergologen als besonders aggressiv und können neben starken Allergien sogar Asthma auslösen.

Eine Ursache: Die Klimaerwärmung?
Es gibt viele Stimmen, die behaupten, daß durch die Klimaerwärmung ihre Ausbreitung nach Norden fortschreitet. Sie wurde schon im Raum Berlin und Hamburg gesichtet.
In Berlin werden sogar schon "Ein-EURO-Kräfte" für die Ausrottung eingesetzt. Diese müssen entsprechend geschult werden, denn die Ambrosia wird leicht verwechselt mit Artemisia absinthium L. (Echter Wermut) oder mit Artemisia vulgaris L. (Gewöhnlicher Beifuß). Teilweise wird sie auch als Tagetes (Studentenblume) angesehen.



Ambrosia artemisiifolia L. - Merkmale


Ein böses Erbe der Götter?
Ambrosia, das bedeutet Unsterblichkeit. Die antiken Griechen benannten Speisen und Salben der Götter so.

Die Ambrosia artemisiifolia L. - Ausreißen? Ausrotten?
Wir denken, das ist gerechtfertigt, denn Ambrosia artemisiifolia, auch Traubenkraut oder Beifuß-Ambrosie genannt, ist gefährlich. Allein die Berührung der ursprünglich aus Nordamerika stammenden Pflanze kann schwere allergische Reaktionen auslösen.





Mit Sicherheit lässt sich die Ambrosia artemisiifolia L. durch den Blütenstand erkennen.
Die Blütenpollen lösen allerdings bei Allergikern Asthmaanfälle aus. Durch Berühren der Pflanzen treten allergische Hautreaktionen auf.



Ambrosia artemisiifolia L. - Blütenstand



Das Traubenkraut wächst vorzugsweise auf kargen Böden - an Straßenrändern, auf Baugelände, Brachen oder auf Schutthalden.
In Gärten findet man sie oft unter Vogelfutterplätzen. Weggeschüttetes Vogelfutter kann Ambrosia-Samen enthalten. Diese keimen dann dort. Bei uns reicht der Sommer meist nicht aus, damit die Samen ausreifen können. Auch das Einschleppen von Samen (Neobiota) über Verkehrsmittel trägt zur Verbreitung bei.

Zwei der oben eingefügten Bilder wurden uns freudlicherweise vom Betreiber der Internetseite www.ambrosia.de zur Verfügung gestellt. Dort finden Sie weitergehende und ausführliche Informationen nebst reichlichem Bildmaterial.


Berlin, den 14. Juni 2008

Bilder ergänzt 17. August 2012

©  Herbert Mosel


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