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Exoten im Garten

In unseren Gärten selten, aber manchmal doch zu finden

Die Mehrzahl der Zimmerpflanzen in unserem Wohnumfeld stammen aus tropischen und subtropischen Gebieten. Sie gelten vielfach schon gar nicht mehr als Exoten. Dazu gehören mittlerweile einige Arten der Yucca, wie Yucca filamentosa L. und Yucca gloriosa J.. Bei den Palmen ist die Trachycarpus fortunei (Hook.) H. Wendl. vertreten. Einige winterharte Bananen (Musa basjoo Siebold & Zucc. ex Iinuma, Musa balbisiana Colla, Musa sikkimensis Kurz) und die Araucaria araucana (Molina) K. Koch (Andentanne) ergänzen die "Kandidaten".

Weinreben und Kiwi dringen bereits seit Jahren immer weiter nach Norden vor.

Viele dieser oben genannten Pflanzen können in einem Kübel kultiviert werden. Dabei fehlt dann wieder der geeignete Winterstandort. Der soll hell und kühl sein. Später kommt bei einer großen Pflanze dann der schwierige Transport dazu.




Immer mehr Pflanzenfreunde gehen deshalb das Wagnis ein sogenannte Exoten in ihrem Garten zu pflegen. Dabei soll der Liebhaber aber einige Punkte beachten.

Wenn junge Pflanzen eingesetzt werden, so empfiehlt sich in den ersten Jahren auf jeden Fall ein Winterschutz. Wir haben darüber bereits zwei Artikel veröffentlicht.

Lesen Sie dazu bitte:

Überwinterung von winterharten Palmen im Garten
Winterharte Bananen


Der Winterschutz soll in erster Linie dazu dienen, daß in das Herz der Pflanze eingelaufenes Wasser nicht darin gefrieren kann und dadurch schlummernde Triebe zerstört.

Neben diesem Winterschutz soll beim Einpflanzen in den Garten auf eine optimale Vorbereitung des Standortes geachtet werden. Eine gute Drainageschicht verhindert Staunässe.

Sind die Pflanzen noch klein, so bieten sich auch größere Blumenkästen an, die auf Rollwagen stehen. Hierdurch lassen sie sich auf der Gartenterrasse auch immer mal wieder neu arrangieren. Edle Gartenmöbel in Kombination mit exotischen Gartenpflanzen wirken dabei übrigens besonders nobel. Wird es zu kalt, lassen sich die Kästen dann leicht in eine geschützte Ecke schieben.



Selbst hier im Berliner Raum wachsen viele dieser Pflanzen bereits in den Gärten. So berichtete zu Anfang dieses Monats November das Berliner Regionalfernsehen, daß hier in Berlin eine Banane zur Blüte kam. Sicher können die Früchte nicht mehr ausreifen.

Aber alle Bananen, die ich bisher hier in unserem Klima entdecken konnte, schafften es meist nicht bis zur Blüte. Der Sommer ist für die Blütenentwicklung als Zeitraum einfach zu kurz. Eine Araucaria araucana haben wir auch schon in einem Berliner Vorgartengesichtet.

Bitte schauen Sie sich auch diesen Artikel an. Dort sehen Sie einige der oben abgebildeten Pflanzen mit Schnee bedeckt.

Berlin, den 15. November 2008

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