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Schädlingsbekämpfung - einfach - schnell - günstig - ungiftig

Viele Blumenfreunde ärgern sich ständig über Schädlingsbefall an ihren Pflanzen. Dabei tauchen diese Biester immer wieder auf, egal, ob an den Zimmerpflanzen oder auch an Pflanzen im Balkonkasten und im Garten.

Die Ursache sind oft Pflegefehler. Aber auch sonst ist ein Befall möglich.

Nicht jeder möchte sofort mit der chemischen Keule beginnen, sondern sucht einfache und ungiftige Mittel.


In den vielen Foren im Internet wird dann immer eine Brühe, angesetzt mit Brennnesseln empfohlen. Nicht jeder Großstadtbewohner hat die Möglichkeit solch eine Brühe anzusetzen. Sie muß ein paar Tage stehen, damit sie wirkt.
Eine weitere häufige Empfehlung ist eine Spritzbrühe mit Schmierseife zu verwenden. Schmierseife ist heute in fast keinem Haushalt mehr vorhanden. Diese dann extra zu kaufen lohnt meist nicht.


Bei all den Empfehlungen fehlt eine einfach und besser wirkende Methode, nämlich eine Spritzbrühe mit Rapsöl zu verwenden.
Dabei werden 2 ml Rapsöl mit einem Liter Wasser gemischt und die Pflanzen damit völlig eingesprüht. Diese ölige Lösung bewirkt, daß die Schädlinge "ersticken". Nach kurzer Einwirkzeit die Pflanzen abduschen. Im Abstand von etwa 8 Tagen muß die Prozedur wiederholt werden, da die Brut inzwischen geschlüpft ist und jetzt abgetötet werden kann.



Auch jetzt die Pflanzen nach kurzer Einwirkzeit wieder abduschen. Nach ein paar Tagen prüfen, ob noch Schädlinge vorhanden sind. Dann muß noch einmal gespritzt werden.

Beim Spritzen soll die Erde möglichst abgedeckt werden. Zeitungspapier hat sich da bewährt.

Diese Lösung hat den Vorteil, daß Sie das restliche Rapsöl, nicht die Spritzbrühe, nach Beendigung Ihrer Schlacht gegen die Schädlinge in der Küche verwenden können.


Etwas hartnäckig dagegen sind die Schildläuse. Die sind durch diesen Schild besser gegen Spritzmittel geschützt. Hier müssen Sie mit mechanischer Hilfe eingreifen. Am Besten ist dazu ein Holzzahnstocher geeignet, weil die Verletzungsgefahr für das Blattwerk geringer ist.

Wir empfehlen deshalb die Pflanzen immer wieder regelmäßig zu kontrollieren, damit Sie sofort, schon bei geringem Befall, eingreifen können.


Berlin, den 05. September 2009

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