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Immer wieder zum Jahresende

Advent und Weihnachten - jeder will ein Stück vom "Kuchen"

Wir werden schon seit Ende August auf den drohenden "Weihnachtsrummel" eingestimmt.
Begonnen hat es mit Lebkuchen und Weihnachtsgebäck. Dann kamen im September die ersten Stollen und schon Anfang Oktober die Weihnachtsmänner aus Schokolade.
So waren die Weihnachtssterne - Euphorbia pulcherrima - nicht mehr weit. Wie in jedem Jahr, eben sehr früh vor Advent und Weihnachten, werden überall die Weihnachtssterne verkauft. Jeder Händler will sich seinen Teil des Kuchens sichern.

Die ersten Exemplare, die mit Glitter eingesprüht sind, waren auch schon darunter. Bis jetzt konnten wir die Pflanzen mit den farbig eingesprühten Brakteen noch nicht entdecken. In den Vorjahren trieb der Handel da oft sehr "farbige Blüten".


Wir schrieben mehrmals darüber. Hier können Sie die Beiträge mit den entsprechenden Bildern noch einmal nachlesen.
Die Unsitte greift um sich - Eingesprühte Poinsettien
Geschmack kennt keine Grenzen
Schon gesehen? - Die 'Clown Pulcherrima'


Unsere Empfehlung lautet:
Kaufen Sie solche verunstalteten Pflanzen auf keinen Fall. Sie sind sowieso zum Sterben verurteilt. Der Handel degradiert diese schönen Weihnachtssterne selbst zu Wegwerfpflanzen.
Sicher gelingt es nicht jedem Blumenfreund diese Pflanzen zur erneuten Ausbildung von Blütenständen zu bewegen, aber bis nach Weihnachten sollte jeder schon seine Freude daran haben.
Inzwischen ist es den Züchtern gelungen viele Kreuzungen der Euphorbia pulcherrima mit "bunten" Brakteen zu züchten. Fragen Sie im Handel danach.

Beachten Sie bitte auch diesen Hinweis:
Tipps für den Pflanzenkauf im Winter
Viele Händler achten auch nicht darauf, welche Temperaturen den Euphorbien (Weihnachtssternen) bekömmlich sind. Pflanzen, die bei den der Jahreszeit entsprechenden Temperaturen draußen stehen, können Sie gleich stehen lassen. Sie sparen sich den Gang zur Tonne und Ihr gutes Geld.



Kaufen Sie auch nicht diese sogenannten Arrangements bei denen immer wieder Pflanzen aus unterschiedlichen Klimabereichen mit gegensätzlichen Kulturbedingungen zusammengepflanzt sind.

Berlin, den 14. November 2009


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