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So funktioniert die Pflanzenvermehrung

Bei der Pflanzenvermehrung unterscheidet man zwei Arten.

Zum einen gibt es die Vermehrung durch Samen. Diese nennt man die geschlechtliche oder generative Vermehrung. Der Samen muß  keimfähig sein. Ebenso ist reichlich Erfahrung für den Erfolg der Aussaat nicht abträglich.

Für den Anfänger unter den Blumenfreunden ist die andere, die ungeschlechtliche oder vegetative Vermehrung, eher zu empfehlen, weil sie einfacher und erfolgreicher ist. Sie wird durchgeführt mit Stecklingen. Leider geht das nicht bei allen Pflanzenarten. Viele einjährige Pflanzen lassen sich kaum vegetativ vermehren. Je nach Pflanzenart (siehe dort) nimmt man zur vegetativen Vermehrung:

Kopfstecklinge,
Stammschnittlinge,
Blattstecklinge,

weitere Möglichkeiten sind

Kindel
• Brutzwiebeln, oder eine gesunde Pflanze wird geteilt. (z.B. bei Asparagus oder Bubikopf)

Dies alles geht in Hydrokultur sogar besser und leichter als mit Erde. Wie oft sieht man Pflanzenteile in den verschiedensten Gläsern. Diese sind dann schon mit reichlich (Wasser-)Wurzeln gefüllt. Diese Variante des Bewurzelns kann man sich sparen, da dann beim Einsetzen in das Substrat, den Blähton, die Wurzeln gleich wieder beschädigt werden. Gleiches passiert auch, wenn derart in Gläsern bewurzelte Pflanzen in Erde gesetzt werden.
Lesen Sie dazu bitte auch diesen Beitrag.

Berlin, den 20. April 2001
ergänzt in 2015

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