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Wie wird ein Steckling geschnitten?


Das Wichtigste dabei ist ein SCHARFES Messer.
Mit einer Schere wird die Schnittstelle gequetscht.

Der Stiel an der Schnittstelle sollte noch nicht voll verholzt sein, sondern krautig. Unterhalb eines Blattknotens (Nodium) wird der Schnitt durchgeführt.
Die Schnittstelle wird in Holzkohlenpuder, dem eventuell Bewurzelungspuder beigemischt ist, getaucht. Bei großen Schnittstellen empfiehlt sich diese etwas antrocknen zu lassen.

Der Steckling selbst soll so groß sein, daß mindestens 2 Blattknoten, die Blätter aber entfernt, in das Anzuchtsubstrat kommen. Bei Blattstecklingen ohne Blattknoten, wie beim Usambaraveilchen, wird der Stiel einfach in das Anzuchtsubstrat gesteckt.


Oben soll der Steckling einige Blätter haben, aber nicht zu viele, da er über die Schnittstelle ja noch kein Wasser aufnehmen kann, es aber über die Blätter verdunstet.

Ein Verdunstungsschutz ist bei Blattpflanzen notwendig. Er darf bei Kakteen, Sukkulenten und z.B. bei Hoya carnosa weggelassen werden, bzw. ist hier nicht unbedingt notwendig!

Berlin, den 06. Mai 2001

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