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Hydrotip besuchte die BuGa 2011 in Koblenz

Wohn(t)räume - Hydrokultur & RaumbegrünungHallensonderschau auf der BuGa 2011 in Koblenz

Unser Besuch der Bundesgartenschau in Koblenz fand am 03. Juni 2011 statt.
Wir hatten eine viertägige Busreise von Berlin nach Koblenz gebucht. Der Reisepreis war günstig, und wir mußten uns um nichts kümmern. Anreisetag war der 02. Juni 2011.
Der 03. Juni begann mit einer kleinen Dampferfahrt auf dem Rhein, um Koblenz etwas näher kennen zu lernen.



Danach begaben wir uns in die erste Warteschlange zur Seilbahn, die einen kleinen Ausstellungsbereich am Deutschen Eck mit dem größeren Ausstellungsgelände auf der Festung Ehrenbreitstein verbindet. Sicher war das mit ein Höhepunkt, wenn man von den Warteschlangen, auch bei der Talfahrt, absieht. Weitere Warteübungen waren für den Shuttlebus zum Kurfürstlichen Schloss angesagt.


In der Festung angekommen erwartete uns ein sehr freier Blick. Es war ein Vorgeschmack auf die sehr wenigen Sitzgelegenheiten. Schatten gab es an manchen Stellen auch wenig.
Unser Weg führte uns zuerst zu den Ausstellungshallen.

Es gab zwei Ausstellungen zu sehen:

•  Wohn(t)räume - Hydrokultur & Raumbegrünung
•  Exotische Pracht: Orchideenschau

Ein Hoch auf Willi Höfer und sein Team, die für den Aufbau der Ausstellung Wohn(t)räume - Hydrokultur & Raumbegrünung verantwortlich waren.
Die Bilder können nur einen kleinen Eindruck von dieser Ausstellung vermitteln.

Etwas unpassend fanden wir die Hochzeitstafel, die in dieser Schau integriert war. Hier können die Gäste vor lauter Tischdekoration ihr Gegenüber überhaupt nicht sehen.


Eine gleiche Hochzeitstafel haben wir auf der Landesgartenschau 2010 in Villingen-Schwenningen gesehen. Über ähnliche "Zustände" bei Tisch, wenn sich Floristen austoben, haben wir schon einmal berichtet.

In der Halle mit der Orchideenschau sahen wir leider viele Orchideen, denen die Wärme sehr zu schaffen machte. Diese Schau sollte aber noch 16 Tage dauern.


Sicher waren die Hallen keine Lösung für Dauer. Einerseits waren sie sehr hell, aber das Licht zum Fotografieren war innen sehr schlecht. Der Wärmestau und die stickige Luft taten ihr Übriges für das Leid der Pflanzen.
Verwundert haben uns die Schilder an den Hallen, daß sie bei Gewitter sofort zu verlassen sind. Aber wer hindert die Besucher bei einem Gewitter mit Regen gerade in die Hallen zu flüchten?
Die Beete im Freiland waren zum Teil frisch gepflanzt. Sie sahen daher etwas "mager" aus. Bei manchen Beeten war die Beschriftung mit Pflanzennamen optimal und ausreichend. Es gab aber auch viel Beete, auf denen keine Namen zu finden waren.


Interessant wäre ein genaueres "Studium" der Festungsanlage gewesen, aber dazu fehlte einfach die Zeit. Ein Tag ist für den Besuch der BuGa in Koblenz, alleine wegen der vielen Anstehzeiten, zu wenig. Zwei Tage wären das Minimum, was aber die Kosten wieder steigen lässt.

Über die astronomischen Gastronomiepreise wollen wir nichts schreiben. Die waren teilweise horrend hoch. Aber das kennen wir von den anderen Ausstellungen. Die Auswahl der Gerichte für heiße Sommertage zeugt von sehr wenig Sachkenntnis der Anbieter (Caterer). Wie immer lohnt es nicht darüber zu reden, denn es wird sich auch zukünftig bestimmt wenig ändern.

Mehr Bilder von der Bundesgartenschau sehen Sie in dieser Galerie.

Eine Anmerkung zum Schluß:
Das Hotel in der gebuchten Preisklasse war in Ordnung, bis auf eine kleine Begebenheit beim Frühstück.
Hier war in dem sehr engen Frühstücksraum ein Tisch, ohne ersichtlichen Grund, reserviert. Wir nutzten diesen Tisch. Es kam auch niemand, der den Platz beanspruchte. Nur der Mitarbeiter des Hotels meckerte uns deswegen am zweiten Tag an. Am Abreisetag saß er dann plötzlich an diesem Tisch und lies sich über "die Berliner" aus. Dies hätte er, wegen der Reaktionen der Mitreisenden, lieber unterlassen sollen. Nun verschwand er plötzlich und wurde nicht mehr gesehen.
Die Rückreise verlief ohne weitere Störungen, auch auf der Autobahn.

Berlin, den 11. Juni 2011

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