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"Orchideenblüte 15" in der Biosphäre Potsdam

Diese Sonderausstellung dauert vom 12. März bis 24. April 2015

Ein Ausflugstipp für die Feiertage und danach.

Wir besuchten diese Ausstellung am 24. März 2015. Ein Besuch unter der Woche ist ratsam, da dann sicher kein Gedränge herrschen wird.
Bereits im Eingangsbereich wird der Besucher mit einem Aufbau verschiedener üppig blühender Orchideen begrüßt. Über ein “Studierzimmer“ und einen Fahrstuhl gelangt man in den künstlich angelegten Urwald. Hier herrschen dann fast tropische Temperaturen und eine entsprechend hohe Luftfeuchtigkeit.


Gleich zum Beginn wird hier auf einer Fahne erklärt woher der Name “Orchidee“ stammt. In der gesamten Ausstellung waren ein paar solcher Fahnen mit Erklärung zu verschiedenen Gattungen aufgehängt. Es hätten aber mehr sein dürfen. Sehr gut dabei war die Erklärung für die Gattung “ ×Burrageara“. Diese Gattung ist eine gärtnerische Kreuzung (Mehrfachhybride) Gattungen Miltonoa × Odontoglossum × Oncidium × Cochlioda.

Bei der Gattung Colmanara wurde dies aber nicht erklärt. Wir fanden die Lösung im Net. Die Gattung Colmanara ist eine Mehrfachhybride aus den Gattungen Miltonoa × Odontoglossum × Oncidium.

Auf einer dieser Fahnen mit Erklärungen ist zu lesen, daß Pflanzennamen doch nicht lateinisch, sondern oft aus dem Griechischen abgeleitet werden.


An fast allen Pflanzen in der Biosphäre sind keine Namensschilder zu finden. Aber auch bei den ausgestellten Orchideen, fehlten sehr viele Namensschilder. Den Organisatoren der Ausstellung sei gesagt, daß  es noch Besucher geben soll, die sich nicht nur an den Pflanzen und Blüten erfreuen wollen, nein es gibt doch tatsächlich Pflanzenfreunde, die unter anderem an den Namen interessiert sind. Sie kennen ja nicht alle Pflanzennamen und werden kaum mit einem Bestimmungsbuch herum laufen.


Bei den Orchideen wurden kaum Naturformen gezeigt, sondern in der Überzahl Hybriden, und dabei überwiegend Phalaenopsis-Hybriden. Eine Erklärung des Unterschiedes von den Formen wird nicht gegeben und warum für die Auswahl der ausgestellten Pflanzen derart entschieden wurde.   

Plötzlich wurde die Ruhe gestört. Eine Schulklasse machte ihren Pflichtausflug, es fehlte aber die Lehrkraft. Kurze Zeit später befanden sich alle Schüler im Café und auf der Terrasse wieder. Der Aufenthalt hier dauerte länger als der in der Ausstellung. Ob das dem “Bildungsauftrag“  entsprach?


Zu diesem Café gelangt der Besucher über den leicht ansteigenden Urwaldweg. Von hier aus führt der “Höhenweg“ über den Urwald zur Station des Luftschiffes. In dieser Anlage wird der Flug mit einem Luftschiff simuliert.

Es gibt aber einen Weg daran vorbei. So landen Sie direkt im Verkaufsraum. Hier werden neben vielem nutzlosem Kram auch Orchideen und Literatur darüber verkauft.

Von Vorteil ist, daß die Biosphärenhalle sehr gut mit den Öffentlichen zu erreichen ist. Wer mit dem Auto kommen möchte findet ausreichend Parkplätze.

Abschließend bleibt zu sagen, daß die Eintrittspreise für die Abdeckung der Kosten des Unterhalts der Halle vielleicht notwendig sind, aber für das Gebotene nicht gerechtfertigt.

Hier der Link zur Biosphärenhalle in Potsdam

Die aktuellen Bilder vom Besuch der Orchideenblüte 2015  sehen Sie hier.

Weitere Bilder von früheren Besuchen des Urwaldes in Potsdam können Sie hier anschauen.


Berlin, den 28. März 2015

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