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Hydrotip auf der BuGa 2001 in Potsdam

Haben Sie etwa darauf gewartet? Wir auf hydrotip.de sind auf jeden Fall aktueller als die eigene Webseite der BuGa. Zusätzlich zu diesem Artikel und dem Artikel Am Rande bemerkt - Gastronomie auf der BuGa können Sie sich auch eine Bildergalerie - Impressionen der BuGa Potsdam (unsere erste Bildergalerie :-) ansehen.

Hier mein "subjektiver" Bericht über den Besuch der Sonderschau
"Besser drauf - Hydro drin - Hydrokultur & Tropenschau".
Am Besuchstag war das Wetter ausgesprochen schlecht, sehr windig und kalt, aber zum Glück hat es nicht geregnet. Das BuGa Gelände ist mit der Straßenbahn gut erreichbar. Direkt am Haupteingang befindet sich die Biosphärenhalle, in der die Sonderschau gezeigt wird. Unerklärlich dabei bleibt, warum der Eingang aber auf der Hallenrückseite ist.

Der Besucher kann sofort in einen "Urwald" von Hydrokulturpflanzen eintauchen. Erschlagen werden Sie aber von einem Schilderwald von Medaillen. Vornehmlich in Gold, weitere in Silber und Bronze. Aus Zeitgründen habe ich die Medaillen nicht gezählt. Warum auch? Ich war mit fotografieren beschäftigt. Dirk mußte die Pflanzennamen notieren. Er durfte aber auch ein paar Bilder machen :-))

Sehen Sie sich die Bilder auf dieser Seite an, um einen Eindruck von der Sonderschau zu gewinnen. Oder nutzen Sie unsere erste Bildergalerie Impressionen der BuGa Potsdam an. Auf den eigenen Internetseiten der BuGa finden Sie diese Aktualität nicht.



Direkt am Eingang war sicher jemand so stürmisch und in die Wanne mit den Bougainvillea gerannt. Warum niemand vom Aufsichtspersonal dafür sorgt, daß diese "Unordnung" beseitigt wird? Organisation?

Warum in diesem Teil der Halle, der von den Ausstellungsmachern "Orangerie" benannt wurde, eine schräge Fläche voll mit Erdbeerpflanzen bestückt ist wird sicher ein Rätsel bleiben. Sie sehen den "Hügel" auf dem Bild im Hintergrund.

Im nächsten Teil der Halle steigen Sie zu einem künstlichen See empor. Ich fand keine Erklärung dafür. Einzig "nett" anzusehen sind die darauf schwimmenden, bepflanzten Inseln. Auf wenigen vorhandene Sitzgelegenheiten mag der Besucher einen Ruhepol finden.

Anschließend befindet sich in diesem Hallenteil die Tropenschau. Es werden verschiedene Kulturräume dargestellt. So z.B. Wüste mit Kakteen, Bereich der Kanarischen Inseln, Regenwald, Orchideen. Diese wurden aber nicht nach ihrer kontinentalen Herkunft getrennt. Fast alles ist beschildert. Nur beim Mediterranen Raum fehlt das entsprechende Schild. Warum aber wieder terrestrisch wachsende Orchideen in den Bäumen hängen bleibt ein weiteres Rätsel.

Am Ende der Tropenschau kommen Sie wieder in einen Bereich mit Hydrokultur. Sicher werden viele Besucher dadurch irritiert oder können nicht erkennen, was sich die Ausstellungsmacher dabei gedacht haben, oder damit bezwecken. Erklärung wäre hier angebracht. In diesem dritten Bereich werden viele Pflanzen in Gefäßen gezeigt. Dazwischen reichlich Sitzmöglichkeiten, deren Nutzung durch aufgeklebte Schilder aber untersagt ist, da die nur zu Ausstellungszwecken hier stehen. Sehr gewundert habe ich mich über eine Medaillenvergabe für eine "Sitzgruppe". Über die Demonstration eines Gymnastikraumes mit Hydrokulturpflanzen kann ich nur lächeln!

Die Schilder "Rundgang" finde ich überflüssig, da ich ihnen sowieso nicht folgte. Jeder Besucher wird von eigenen Kriterien für seinen Weg geleitet, selten von Schildern. Durch die Katakomben bin ich schnell hindurchgegangen, da es nichts interessantes zu sehen gab.

Hier noch einige Wertungen (subjektiv):

Positiv!

Negativ



Fazit:
Insgesamt bleibt zu sagen, daß diese Hydrokultursonderschau besser war als die auf der BuGa 1999 in Magdeburg. Sie war umfassender, es wurde mehr Pflanzenmaterial gezeigt. Für das "breite Publikum" ein "Hingucker", für den (kritischen) Fachmann nicht befriedigend. Für den erfahrenen Pflanzenfreund nur informativ durch das reichhaltige Pflanzenmaterial. Sie ist trotzdem einen Besuch wert!

Berlin, den 11. Juni 2001

 

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