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Familienbeschreibung: Asteraceae

Asteraceae Bercht. & J. Presl, auch Compositae Giseke - Korbblütengewächse

Typusart: Aster amellus L. - Bergaster




Familiengröße:
Ca. 22750 Arten.


Nächstverwandte Familien:

Goodeniaceae - Goodeniengewächse

Menyanthaceae - Fieberkleegewächse

Campanulaceae – Glockenblumengewächse


Kurze Charakteristik wesentlicher Eigenschaften

Diese sehr große Pflanzenfamilie enthält meist krautige Pflanzen, manche mit Knollen oder rübenartig verdickten Wurzeln. Es gibt aber auch Sträucher und kleine Bäume. Eine Besonderheit ist, das anstatt Stärke in den Speicherorganen vorkommende Inulin, welches nicht verdaut werden kann und deshalb als Nahrungsmittelzusatz besonders für Zuckerkranke genutzt wird. Die Blätter sind sehr vielgestaltig, bilden manchmal eine Rosette oder sind zu Dornen umgewandelt. Ganz charakteristisch sind die körbchenförmigen Blütenstände, die der Familie den Namen gegeben haben. Die fünfzähligen Einzelblüten sind klein und als solche wenig auffällig. Es gibt zwei charakteristische Blütenformen: Röhren- und Zungenblüten. Die Körbchen sind sehr oft zu rispen- oder köpfchenförmigen Gruppierungen höherer Ordnung zusammengesetzt, wobei die Zahl der Blüten je Körbchen auch reduziert sein kann. Die Blüten können mit vielfältigen Blattbildungen zusammentreten: im Körbchen (Spreublätter), um die Körbchen herum (Hüllblätter) oder unter den Körbchen oder unter dem Gesamtblütenstand oder Teilen desselben (Tragblätter). Insektenbestäubung herrscht vor, es gibt aber auch Windbestäubung. Charakteristisch sind die Früchte. Sie heißen Achänen und sind eine Sonderform der Nuss. Oft haben sie einen haarförmigen Flugapparat, den Pappus.

Verbreitungsschwerpunkte
Die Familie ist kosmopolitisch verbreitet.



Verbreitungsgebiet der Asteraceae




Nutzung und Verwendung:




Beschreibung einzelner Arten  und Galerie:


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