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Rubrik: Pflanzenfamilien

Solanaceae


Die Solanaceae - Nachtschattengewächse sind eine bekannte Familie, die sowohl ganz wichtige Nutzpflanzen (Kartoffel) als auch bekannte Giftpflanzen (Tollkirsche, Stechapfel und andere) umfasst. Die meisten Vertreter enthalten giftige Alkaloide. Es sind Kräuter, Sträucher oder Bäume, manchmal auch Kletterpflanzen mit einfachen oder zusammengesetzten Blättern. Die Blütenstände sind vielblütig oder bis zu einer Blüte reduziert. Die fünfzähligen Blüten haben einen verwachsenen Kelch und eine verwachsene Krone und sind oft beträchtlich groß und auffällig. Es sind oft teller-, trichter-, glocken- oder trompetenförmige Schaublüten. Die Früchte sind meistens Beeren oder Kapseln, manchmal auch Spaltfrüchte. Sie enthalten in der Regel viele kleine, oft flache Samen, selten auch nur einen.

Urticaceae

 

Die Urticaceae - Nesselgewächse sind meist Kräuter, teilweise auch Sträucher, Bäume oder Lianen, die manchmal Nesselhaare tragen. Die Blütenstände enthalten meist viele kleine und unscheinbare Blüten. Es gibt aber auch Arten, die Einzelblüten tragen. Die Blüten sind eingeschlechtlich, ein- oder zweihäusig. Ihre Staubgefäße haben einen Schleudermechanismus, indem sie erst zusammen gekrümmt sind und sich dann bei der Reife ruckartig strecken. Die Früchte bilden eine Achäne.

Verbenaceae


Die Verbenaceae - Eisenkrautgewächse sind Kräuter, Sträucher, Bäume oder Lianen, manchmal mit Dornen. Die Stängel haben gewöhnlich ein vierkantigen Querschnitt und tragen gegenständige, seltener quirlig angeordnete Blätter. Die vielgestaltigen Blütenstände formen Rispen, Ähren oder Köpfchen. Die fünfzähligen Blüten sind meist zweiseitig symmetrisch und haben einen verwachsenen Kelch und eine ebenso verwachsene Krone sowie vier Staubgefäße. Die Frucht ist eine beerenartige Steinfrucht oder eine Spaltfrucht.

Vitaceae


Die Vitaceae - Weinrebengewächse sind meist Lianen mit Ranken, die als umgebildete Blütenstände den Blättern gegenüber sitzen. Es gibt aber auch Bäume, Sträucher, Kräuter und Sukkulenten in dieser Familie. Die Blätter sind einfach oder handförmig zusammengesetzt. Die zwittrigen oder einhäusig-getrenntgeschlechtlichen Blüten sind klein und in rispigen oder schirmrispigen Blütenständen angeordnet. Sie sind in 4-6 Kelch- und ebensoviel Kron-und Staubblätter gegliedert. Aus den zwei Fruchtblättern entwickelt sich eine viersamige Beere.

Xanthorrhoeaceae



Die sehr vielgestaltige Gruppe der Xanthorrhoeaceae - Grasbaumgewächse wird hauptsächlich durch die Gemeinsamkeiten auf molekularer Ebene zusammen gehalten. Auch der Blütenbau ist recht einheitlich "lilienartig". Es sind baumförmig verholzende oder krautige oder strauchige Pflanzen mit Rhizomen. Es gibt auch viele Rosettenpflanzen, die meist sukkulent sind. Die Blätter stehen spiralig oder zweizeilig und sind oft lang und bandförmig. Es gibt sehr viele Blattsukkulenten in dieser Unterfamilie Asphodeloideae - Affodilgewächse (Aloe, Haworthia, Gasteria und andere). Weiter zählen dazu die Unterfamilie der Hemerocallidoideae - Tagliliengewächse.

Zamiaceae


Die Palmfarngewächse sind wie die verwandten Cycadaceae urtümliche Pflanzen mit einem Entwicklungshöhepunkt im Erdmittelalter. Sie haben bewegliche Spermien. Palmenähnliche Formen mit einem Stamm gehören zu dieser Familie wie auch solche mit unterirdischem Stamm, was sie farnähnlich aussehen lässt. Die Wurzeln sind korallenförmig.

Zingiberaceae


Die Zingiberaceae - Ingwergewächse sind teilweise recht großwüchsige Kräuter mit fleischigen Rhizomen. Es gibt auch Epiphyten in der Familie. Die zweireihig angeordneten gegenständigen Blätter sind in Scheide und Spreite geteilt und besitzen ein Blatthäutchen (Ligula). Die zweiseitig symmetrischen Zwitterblüten sind meist sehr kurzlebig. Sie bestehen aus je drei Kelch- und Kronblättern, die verwachsen sind. Sie sind in ährenförmigen oder traubigen Blütenständen angeordnet, deren Schauwert oft durch auffällige Brakteen (Hochblätter) erhöht wird.

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