Rubrik: Lexikon
Übertopf ist eine andere, oft benutzte Bezeichnung für ein Hydrokulturgefäß.
Diese Übertöpfe sind meist aus Kunststoff oder Keramik.
Hier sehen Sie Übertöpfe , die als "Tischgefäße" dienen.
Hier wird unterhalb eines Blattknotens mit einem SCHARFEN Messer ein Schnitt in den Stamm der Pflanze durchgeführt, aber nicht vollständig abgetrennt.
"Abtrocknen" bitte auf keinen Fall verwechseln mit
austrocknen!
Die deutsche Sprache ist da sehr genau und die Bedeutung ist eben unterschiedlich.
Wenn es heißt
"abtrocknen lassen", so ist damit gemeint, daß sichtbar keine Feuchtigkeit mehr vorhanden ist. Im Innern des Substrates besteht aber noch eine Restfeuchte.
Die
Achäne ist eine besondere Form der Nussfrucht. Ihre Hülle besteht sowohl aus Teilen der Fruchtwand als auch aus der Samenschale, die eng miteinander verbunden sind.
Die bekanntesten
Achänen sind die Früchte der Korbblütler.
Alaun, lateinisch Alumen
Kalium-Aluminium-Sulfat, KAl(SO
4)
2 f 12H
2O, der natürlich vorkommende Kalium-Aluminium-Alaun wird als Beizmittel in der Färberei,
Alpinhaus - hier handelt es sich um Kulturbedingungen für Pflanzen, die starke Temperaturschwankungen vertragen. Zum Teil auch verlangen, um zur Blüte zu kommen.
Diese Pflanzen wachsen also in Bergregionen, wo die Temperaturen am Tage sehr hoch sind, wegen der Sonneneinstrahlung.
Als Ampelpflanze werden Pflanzen bezeichnet, die frei hängend in einem Gefäß kultiviert werden.
Als
Anfängerpflanzen werden oft solche Pflanzen bezeichnet, die sehr einfach zu kultivieren sind und vor allem einen Pflegefehler nicht sofort mit Blattfall, braunen Blättern, oder Wachstumsstillstand quittieren.
Es zählen auch Pflanzen dazu, die sehr leicht bewurzeln, wenn sie als Stecklinge gezogen werden.
Die
Apomixis (griechisch) ist die Vermehrung von Pflanzen ohne die Bildung bzw. Verschmelzung von Keimzellen. Dadurch entstehen vollkommen elterngleiche Pflanzen.
Ein Apomikt ist zum Beispiel auch
Rubus vestitus Weihe, die Samt-Brombeere. Sie gehört zur Familie der Rosaceae, der Rosengewächse.
hier handelt es sich um meist schlechte Gruppenpflanzungen in Tischgefäßen. Nicht zu verwechseln mit Gruppenpflanzungen in Großgefäßen.
Bei diesen Pflanzungen in Tischgefäßen werden meist auch noch Pflanzen verschiedener Kulturbereiche (tropischer Regenwald und Wüste) in ein Gefäß gepflanzt.
Mit Hilfe bestimmter chemischer Prozesse wandelt die Pflanze dabei körperfremde (anorganische) in körpereigene (organische) Stoffe um. Sie bewirkt den Aufbau der Fette, Kohlenhydrate und arteigenem pflanzlichem Eiweiß.
Eine
Aufsitzerpflanze wird auch
Epiphyt genannt. Sie wächst auf Bäumen meist im tropischen Regenwald, aber auch bei uns, ist dabei aber kein Schmarotzer. Eine Ausitzerpflanze versorgt sich eigenständig mit Feuchtigkeit und Nahrung von abgestorbenen Pflanzenteilen, die sich in Astgabeln, oder Trichtern bei Bromelien, ansammeln.
Ballentrockenheit heißt, es ist keinerlei Feuchtigkeit mehr im Wurzelbereich. Ein Zustand bei dem viele Pflanzen garantiert eingeht. Besonders kritisch ist Ballentrockenheit bei der Brautmyrte, bei der Zimmerlinde und bei vielen Farnen.
Hier ist eine sogenannte Nährstoffbatterie gemeint, die eckig oder rund, in eine Aussparung unter den entsprechenden Kulturtopf geklemmt werden kann. Es gibt sie in eckiger und runder Form.
Baystrat ist eine fester Schaumstoff in Würfelform (siehe Bild), speziell für die Pflanzenanzucht.
Häufig angewendet bei Hydrokultur
Als Beipflanze werden diejenigen Pflanzen benannt, die oft zu anderen Pflanzen in einen Topf gesetzt werden, aber dabei nicht die Hauptpflanze darstellen.
Bimskies wurde 1950 von Professor Paul Röszler in der Versuchs- und Forschungsanlage für erdelose Pflanzenzucht in Daisendorf am Bodensee verwendet. Man sprach damals auch von Bimskieskultur.
Blähschiefer hat die gleichen, guten Eigenschaften wie
Blähton. Nur das Ausgangsmaterial ist hier Schiefer.
Die Wasserführung ist etwas schwächer wie bei Blähton.