Als Wurzelfilz bezeichnet man ein dichtes Geflecht meist sehr feiner Wurzeln. Es ist darin kaum noch das Substrat (bei Erde) zu erkennen. Dadurch wird die Kapillarität des Substrates zu stark erhöht und der Wurzelhals der Pflanze wird eventuell zu nass, was die Pflanze sterben läßt.
Als Wurzelhals bezeichnet man die Stelle an einer Pflanze, die im oberen Substratbereich sitzt, an der der Stamm zu Ende ist und die Wurzeln herauswachsen. Zum Beispiel an der Schnittstelle bei einem Steckling, wenn sich die Wurzeln gebildet haben. Bei einer Pflanze aus Samen am Übergang von den festen Pflanzenteilen in den Wurzelbereich.
Der Begriff hat sich in der Sprache so verfestigt, obwohl er vom Sinn her falsch ist. Zimmerpflanzen gibt es nicht! Wir vergewaltigen sie dazu, um für uns eine wohnlichere Atmosphäre in unserem Lebensraum zu schaffen. Wenn wir das tun, so sollten wir den Pflanzen aber auch optimal mögliche Lebensbedingungen schaffen. Der natürliche Standort soll dabei berücksichtigt werden.
Ein Name für Bromelien, deren Blätter am Grund sogenannte Saugschuppen haben, über die auch die Nahrungsaufnahme stattfindet. In den rund angeordneten Blättern sammeln die Pflanzen das Wasser und Nährstoffe.