Rubrik: Lieber NICHT!
Dazu gehört sehr oft die
Beaucarnea recurvata Lem., eine sehr beliebte Pflanze, die in den Wohnräumen oft Stress erfahren muß. Bedingt durch zu häufiges Gießen stirbt diese vom Stamm oder schon als Sämling von der Knolle her ab.
Selbst der Vertreiber des Substrates
Seramis zeigte auf der IPM 2006, wie es eigentlich nicht sein soll. Die Knollen der Jungpflanzen sind völlig vom Substrat bedeckt. Dadurch werden die Knollen zu nass und können schnell verfaulen.
Bei einer großen Kette, die Schnittblumen, Topfpflanzen und Zubehör verkauft, entdeckten wir eine
Phalaenopsis-Hybride in Miniform. Diese saß so tief im Pflanztopf, daß die Blattachsel von Orchideensubstrat völlig bedeckt war. Auch Blätter steckten unterhalb des Topfrandes im Substrat. Wurzeln standen wie Blütenstiele in die Höhe.
Sie sehen hier ein paar Bilder von Buntnesseln mit unterschiedlicher Blattzeichnung. Die Palette dieser leicht zu pflegenden Pflanze ist sehr groß. Die Buntnessel erfreut die Pflanzenfreunde auch wegen ihrer Vielfalt in den Blattfärbungen und Blattformen.
Es sind aber keine Blattbegonien.
Wir begrüßen es ja, daß unsere Internetseite solch starke Aufmerksamkeit genießt, aber manche User gehen da doch etwas zu weit.
Ende Juni 2009 stöberten wir wieder mal im Internet und stolperten über ein Bild, das wir kannten, weil wir es selbst fotografiert hatten.
An alle Webseitenbetreiber:
Wenn Sie ein Bild von unserer Webseite verwenden möchten,
dann fragen Sie uns.
Wir helfen gern.
Ein Pflanzenfreund kann es bei sehr günstigen Bedingungen, in einem Gewächshaus, vielleicht schaffen, daß die
Vanilla planifolia Andrews zur Blüte kommt. Dann ist aber schon Ende, denn die Blüten müssen per Hand befruchtet werden, da die entsprechenden Bestäuber (Bienen- und Kolibriarten) bei uns nicht vorhanden sind. Selbst an den Orten, wo die
Vanilla planifolia Andrews kommerziell als Nutzpflanze angebaut wird, muß die Bestäubung von Hand vorgenommen werden.
Im April 2009 wurde in einer Fernsehsendung der ARD demonstriert, wie die Blüten dieser Orchidee in der Wilhelma in Stuttgart von einem Gärtner, auf der Leiter turnend, bestäubt wurden.
Die "größte Zeitung Berlins" (eigener Werbeslogan) hat da wieder ihre Leser nicht richtig informiert.
So wurde in der letzten Märzwoche 2009 vor neuen Tricks von Abzockerfirmen gewarnt. In den wenigen Zeilen, die vor einem illegalen Schlankmacher warnten stand nicht viel, was zur Aufklärung gereichen kann. Es ging um die "
Hoodia", die unter anderem als "Schlank-Geheimnis" oder "Fettverbrenner" vertrieben wird.
Die Dichorisandra thyrsiflora J. C. Mikan hat einen volkstümlichen Namen. Dieser lautet "Blue Ginger“ - "Blauer Ingwer“. In der Neuheitenvorstellung der IPM wurde nun ein anderer Name verwendet, nämlich "Blue Bamboo“ - "Blauer Bambus“.
Diese unrichtige Bezeichnung schafft wieder einmal Verwirrung.
In diesem Jahr waren die Niederlande das Partnerland für die Grüne Woche. In den Tagen vor Messebeginn wurde die Halle mit den Niederländern in der Presse hoch gelobt. Von der Erinnerung an die Blumen- und Pflanzepracht getrieben, die von den Niederländern in den früheren Jahren gezeigt wurde, strebten wir also zuerst direkt in diese Halle (18). Sehr enttäuschend war, daß der Platz gegenüber den Vorjahren stark verringert war. Von einer Blütenpracht konnte auch keine Rede mehr sein. Der Kommerz rund um die Pflanzen dominiert eben sehr stark. Schade, auch weil die Blumen schon sehr mitgenommen aussahen! Das schon nach 4 Ausstellungstagen und 5 weitere sollen noch folgen.