Mandevilla sanderi (Hemsl.) Woodson (Dipladenie)
Syn. Dipladenia sanderi Hemsl.
Pflanzenbeschreibung
- Pflanzenfamilie:
Apocynaceae – Hundsgiftgewächse
- Sortiment:
Die Abbildung (links oben) zeigt Dipladenia sanderi ′Rosea′. Weitere Sorten sind Dipladenia boliviensis - weiß mit gelbem Schlund, Dipladenia exima mit rosaroten Blüten in Trauben, Dipladenia splendens mit sehr großen Blättern unterseits behaart und bis zu 10 cm großen Blüten, innen rosa, außen weiß. Sowie viele Hybriden wobei die Farbe rosa und der gelbe Schlund mehr oder minder ausgeprägt ist.
- Herkunft:
Südamerikanische Regenwälder, Brasilien, Kolumbien
- Gestalt:
Kletterstrauch mit glatten Trieben. Kräftige, glänzende grüne Blätter. Die Pflanze wird im Topf an Spalieren oder Drahtbögen gezogen.
- Ansprüche an den Standort:
Sehr hell bis lichter Schatten, keine direkte Sonne. Hohe Luftfeuchtigkeit ist sehr von Vorteil.
Bilder
Pflanzenpflege
- Pflege:
Blühwilligkeit wird gefördert, wenn die Dipladenia nach Austriebsbeginn im Frühjahr mehr Wärme und höhere Luftfeuchtigkeit bekommt. Ab Mai bis Jahresende reicht normale Zimmertemperatur, aber auf Luftfeuchtigkeit achten. Im Januar und Februar soll eine kurze Ruhepause bei 12° - 15° C eingehalten werden. Dabei wenig gießen.
- Gießen und Düngen:
Im Sommer reichlich feucht halten, aber keine Staunässe. Düngen nur von April bis August.
- Pflanzenschutz:
Blattrollen, Schildläuse, Wolläuse
- Umsetzen:
Bei Bedarf in nur wenig größere Töpfe, zeitig im Frühjahr vor Austriebsbeginn. In Hydrokultur reicht eventuell nur zurückschneiden.
- Vermehrung:
Durch Kopfstecklinge im Warmbeet.
- Anmerkungen:
Bei richtiger Pflege erscheinen die Blüten in ununterbrochener Folge von Mai bis November. Sie halten jeweils ca. 2 Wochen.
Der frühere deutsche Name der Pflanze war "Doppeldrüse" — wenig ansprechend.
Seit einiger Zeit werden Hybriden der Mandevilla auch im Außenbereich in Kübeln (im Sommer) eingepflanzt.
Der Pflanzensaft ist giftig.