Ende des Jahres 2003 schrieben wir an gleicher Stelle, daß hier in Berlin bei einem neu eröffneten Markt einer Baumarktkette die Pflanzen, insbesondere die Pflanzen in Hydrokultur, direkt an einer automatischen Tür sehr starker Zugluft ausgesetzt waren.
In vorderer Reihe standen auch noch die Jungpflanzen. Durch die sich ständig öffnende Tür wehte jedes Mal ein Schwall kalter Winterluft über die Pflanzen.
Im Sommer des Jahres 2004 „wanderten“ die Hydrokulturpflanzen eine Tischreihe weiter weg von dieser Automatiktür.
Bei meinem letzten Besuch im genannten Markt sah ich nun, daß die Hydrokulturpflanzen um drei weitere Tischreihen weiter weg von der Türe gewandert sind.
Gut – die Pflanzen bekommen jetzt keine direkte Zugluft mehr, aber für den Kunden ist es nicht günstig, weil das Zubehör leider nicht mitgewandert ist. Die Übertöpfe für die Hydrokulturpflanzen, die Wasserstandsanzeiger, die Kulturtöpfe und der Dünger befinden sich nach wie vor am alten Platz. So wird er vielleicht dazu verleitet sich einen „billigen“, für die Hydrokultur nicht geeigneten Übertopf, auszusuchen, nur weil dieser daneben steht.
Immer wieder ist zu beobachten, daß in Märkten und sogar in "Fachgeschäften" die zum Verkauf stehenden Pflanzen schlecht plaziert sind. Gerade im Winter leiden die Pflanzen darunter.
Im Laden mögen es die Pflanzen vielleicht noch überstehen.
Steht eine solche Pflanze dann in der Wohnung, sieht der Kunde, daß mit ihr etwas nicht stimmt. Sie verabschiedet sich.
Also achten Sie vor dem Kauf darauf, wo die Pflanzen im Laden stehen. Für den Transport muß die Pflanze dann gut eingepackt werden.
Berlin, den 16. Dezember 2004
• Ergänzungen im Dezember 2008