Rubrik: Substrate

Sphagnum (Torfmoos)

Sphagnum wurde oft als Beimischung für Orchideensubstrate verwendet.
Aber auch zum "Aufbinden" für andere epiphytisch wachsende Pflanzen des tropische Regenwaldes wird es manchmal eingesetzt.


Anorganische Substrate für die Hydrokultur

Als Substrat werden im Sprachgebrauch natürliche oder künstliche Stoffe bezeichnet, die anderen Stoffen oder Lebewesen als Grundlage oder umhüllende Stütze dienen. Bei Bakterien oder Pilzkulturen dient ein Substrat auch als Nährboden. Bei der Hydrokultur ist das Füllsubstrat ein Ersatz für die Erde, in der die Wurzeln nicht nur Nahrung, sondern auch Halt finden.
Durch den ständigen Kontakt mit der Nährlösung muß das Substrat bestimmten Anforderungen gerecht werden.

Basalt

Basalt und Granitsplitt - Das Füllsubstrat aus den Anfängen. Neben dem hohen Gewicht ist ein weiterer Nachteil die fehlende Kapillarwirkung.

Baystrat

Baystrat ist eine fester Schaumstoff in Würfelform (siehe Bild), speziell für die Pflanzenanzucht.
Häufig angewendet bei Hydrokultur

Bimskies

Bimskies wurde 1950 von Professor Paul Röszler in der Versuchs- und Forschungsanlage für erdelose Pflanzenzucht in Daisendorf am Bodensee verwendet. Man sprach damals auch von Bimskieskultur.


Biolaston

Biolaston - Das Potsdamer Substrat hat heute keine Bedeutung mehr. Es besteht aus leicht rauen, nadelähnlichen, leichten Borsten aus Kunststoff.

Blähschiefer - Substrat für Pflanzen

Blähschiefer hat die gleichen, guten Eigenschaften wie Blähton. Nur das Ausgangsmaterial ist hier Schiefer.
Die Wasserführung ist etwas schwächer wie bei Blähton.


Blähton

Blähton (Lecaton®) das heute am meisten verwendete Substrat für die Hydrokultur. Blähton wird unter verschiedenen "Markennamen" wie "Pflanzton", "Hydro-frux", "Claylit", "Compo" angeboten. Dies sind Namen, die vom jeweiligen "Abfüller" verwendet werden. Letztendlich stammt fast aller Blähton vom gleichen Hersteller.

Blähton - Herstellung

Wir kennen den Blähton, der überwiegend als Substrat für die Hydrokultur Verwendung findet. Aber woher kommt dieser Blähton, oder wie wird er hergestellt?
Anlässlich der Mitgliederversammlung 2004 der DGHK am 19. September 2004 hatten wir die Gelegenheit die Firma FIBO EXCLAY in Lamstedt zu besuchen. Dort wird unter anderem Blähton für die Hydrokultur, wie auch für die Bauindustrie hergestellt.


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