Rubrik: Substrate
Sphagnum wurde oft als Beimischung für Orchideensubstrate verwendet.
Aber auch zum "Aufbinden" für andere
epiphytisch wachsende Pflanzen des tropische Regenwaldes wird es manchmal eingesetzt.
Basalt und Granitsplitt - Das Füllsubstrat aus den Anfängen. Neben dem hohen Gewicht ist ein weiterer Nachteil die fehlende Kapillarwirkung.
Baystrat ist eine fester Schaumstoff in Würfelform (siehe Bild), speziell für die Pflanzenanzucht.
Häufig angewendet bei Hydrokultur
Bimskies wurde 1950 von Professor Paul Röszler in der Versuchs- und Forschungsanlage für erdelose Pflanzenzucht in Daisendorf am Bodensee verwendet. Man sprach damals auch von Bimskieskultur.
Biolaston - Das Potsdamer Substrat hat heute keine Bedeutung mehr. Es besteht aus leicht rauen, nadelähnlichen, leichten Borsten aus Kunststoff.
Blähschiefer hat die gleichen, guten Eigenschaften wie
Blähton. Nur das Ausgangsmaterial ist hier Schiefer.
Die Wasserführung ist etwas schwächer wie bei Blähton.
Blähton (Lecaton
®) das heute am meisten verwendete Substrat
für die Hydrokultur. Blähton wird unter verschiedenen "Markennamen" wie "Pflanzton", "Hydro-frux", "Claylit", "Compo" angeboten. Dies sind Namen, die vom jeweiligen "Abfüller" verwendet werden. Letztendlich stammt fast aller Blähton vom gleichen Hersteller.
Wir kennen den Blähton, der überwiegend als Substrat für die Hydrokultur Verwendung findet. Aber woher kommt dieser Blähton, oder wie wird er hergestellt?
Anlässlich der Mitgliederversammlung 2004 der DGHK am 19. September 2004 hatten wir die Gelegenheit die Firma FIBO EXCLAY in Lamstedt zu besuchen. Dort wird unter anderem Blähton für die Hydrokultur, wie auch für die Bauindustrie hergestellt.
Seramis ist KEINE Hydrokultur!Wir wurden bereits gefragt worin besteht der Unterschied von Seramis und Hydrokultur? Sie merken also, daß es einen Unterschied gibt. Einen gewaltigen nämlich, und der besteht darin, daß bei Hydrokultur keinerlei organisches Substrat verwendet wird.