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Gruson Gewächshäuser in Magdeburg

Eine exotische Pflanzensammlung

Die meisten Botanischen Gärten in Deutschland sind einer Universität der Städte angegliedert. Sie dienen in erster Linie der Forschung und der Lehre. Magdeburg hat auch so eine Art Botanischer Garten. Es sind die Gruson Gewächshäuser.


Diese tropischen Gewächshäuser gibt es seit 1896. Es gibt 10 Schauhäuser und 13 Anzuchthäuser. Dort gibt es etwa 3000 Pflanzenarten tropischer und subtropischer Herkunft.

So gibt es ein 16 Meter hohes Haupthaus mit Palmen und Bambus. In einem weiteren Tropenhaus gibt es einen Seerosenteich. Auch Orchideen mit prächtigen Blüten gibt es zu sehen. Viele Bromelien gehören auch zur Sammlung. Ein Teil der gärtnerischen Arbeit in den Gruson Gewächshäusern dient dem Erhalt bedrohter Arten.


Die Gewächshäuser wurden nach Hermann Gruson (*1821 - †1895) benannt. Gruson war Maschinen-Fabrikant in Magdeburg. Sein Hobby war die Botanik. Die von ihm eingerichteten Gewächshäuser für Pflanzen aus tropischen Gebieten vermachte seine Familie der Heimatstadt Magdeburg. Ein Schwerpunkt der Sammlung waren die Kakteen und Sukkulenten. Die Sammlung der Kakteen gilt noch heute als eine der reichhaltigsten in Europa.

Im Mittelpunkt dieser Kakteensammlung steht der Echinocactus grusonii Hildm., der überall als Schwiegermuttersitz bekannte Goldkugelkaktus. Dieser Kaktus wurde ihm zu Ehren so benannt.