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Zum Sterben verurteilte Pflanzen im Handel

Im Handel werden immer wieder Pflanzen verkauft, die im Besitz eines wenig erfahrenen Blumenfreundes zum Sterben verurteilt sind.

Dazu gehört sehr oft die Beaucarnea recurvata Lem., eine sehr beliebte Pflanze, die in den Wohnräumen oft Stress erfahren muß. Bedingt durch zu häufiges Gießen stirbt diese vom Stamm oder schon als Sämling von der Knolle her ab.

Selbst der Vertreiber des Substrates Seramis zeigte auf der IPM 2006, wie es eigentlich nicht sein soll. Die Knollen der Jungpflanzen sind völlig vom Substrat bedeckt. (linkes Bild) Dadurch werden die Knollen zu nass und können schnell verfaulen.

Die Sämlinge der Beaucarnea recurvata Lem. müssen oben auf dem Substart sitzen, wie das Bild in der Mitte zeigt. Aber auch diese Sämlinge müssen später einzeln eingepflanzt werden, da sie sich sonst im Alter gegenseitig "erdrücken".

Beim rechten Bild sind dann drei Sämlinge in einem viel zu kleinen Hydrokulturgefäß zu tief eingepflanzt. Der Kulturtopf hat nur eine Höhe von 9 cm, was bedingt, daß die hier nicht sichtbaren Knollen der Pflanze und der Wurzelhals viel zu nass werden.


Auf den nachfolgenden Bildern sehen Sie zwei Schalen mit einem Durchmesser von 20 cm, aber nur mit einer Höhe von 9 cm. Auch hier sind die Pflanzen durch zu viel Wasser (Nährlösung) zum Sterben verurteilt.

Auf dem Bild in der Mitte sehen Sie, wie eine Beaucarnea recurvata Lem. richtig "eingepflanzt" ist. Diese junge Pflanze ist bereits drei Jahre alt und in einem Kulturtopf von 12 cm Höhe eingesetzt.

Diese Topfhöhe betrachten wir als die minimale Höhe für alle Pflanzen in Hydrokultur.
Aber auch hier ist ein niedriger Nährlösungsstand für eine erfolgreiche Kultur Voraussetzung.