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Wir besuchten den Ostdeutschen Rosengarten in Forst in der Lausitz

Anlass war das 100-jährige Jubiläum im Jahr 2013

Wir hatten die Jubiläumsveranstaltung 100 Jahr Rosengarten bereits am 20. Juni 2013 angekündigt.
Ende Juni planten wir unseren Besuch im Ostdeutschen Rosengarten in Forst. Dieser Versuch fiel sprichwörtlich ins Wasser. Nein, es gab kein Hochwasser in Forst, aber es regnete den ganzen Tag in Strömen.

Der zweite Versuch klappte dann am 01. Juli 2013.
Da der Besuch des Rosengartens vor einem Jahr uns etwas enttäuschte, was nicht alleine auf das damalige Wetter zurückzuführen war,  waren wir gespannt, ob sich die Verantwortlichen für das Jubiläum angestrengt hatten. Im Jahr 2012 war der Park an manchen Stellen sehr ungepflegt, diesmal aber war alles schön heraus geputzt. Der Eingangsbereich war vollkommen neu gestaltet worden.
Für das 100-jährige Jubiläum mußte auch ein neues Logo her, obwohl das alte keineswegs schlecht war.


Der Eintrittspreis zum Park war gegenüber dem Preis von 2012, dem Ereignis angepasst worden (11€). Allerdings wurde mit der Eintrittskarte nicht gleich ein  Flyer mit Lageplan ausgegeben, wie es bei solchen Ausstellungen üblich ist. Man mußte sich den extra in der Ausstellungshalle im Park besorgen.

In der Abteilung Rosenhof waren viele Schautafeln mit informativen Texten zu sehen.
Vor Ort gelesen vergisst man allerdings Teile der Inhalte davon sehr schnell.
Wir haben diese Tafeln zwar fotografiert, aber sie sind zu groß um sie hier optimal darzustellen.
Eine Broschüre für den Kauf wäre da angebracht, wofür mancher gerne ein paar Euro ausgibt.


Bei den Beeten mit den Hochstammrosen gibt es nur wenige Schilder mit den Sortenamen. An vielen Pflanzen  stehen Namen auf den Schildern, die vermutlich die Spender der Rose bezeichnen. Erklärung tut not.
Der eigentlich interessante Teil der Rosenschau sind die Beete im Neuheitengarten. Hier sind auch die Schilder mit den Namen der Rosen an den Beeten aufgestellt.
Allerdings fehlen viele Namensschilder in den Beeten im Randbereich.



In diesen Beeten des Neuheitengartens kann der Rosenfreund Ausschau halten, welche Rose ihm gefällt und im heimischen Garten vielleicht ihren Platz finden kann. Die gezeigte Vielfalt auf engem Raum bietet auch für einen Rosensammler die Gelegenheit nach neuen Sorten zu suchen.

Ein weiterer Anziehungspunkt sind die Wasserspiele, die noch immer kostenlos durch die Besucher mittels Knopfdruck in Gang gesetzt werden können.


Neben dem Pavillon mit Restaurant am Haupteingang befinden sich noch ein Imbisstand und ein Zeltrestaurant bei den Wasserspielen. Die Preise sind teilweise annehmbar, aber zum Teil auch wieder hoch. Es firmiert der gleich Caterer wie auf den Gartenschauen.

Ob Sie diese Rosenschau besuchen wollen, hängt auch davon ab wie weit Sie von Forst entfernt wohnen, oder ob Sie den Besuch mit einem anderen Ereignis verbinden können.

Die obligatorischen Verkaufspavillons am Eingang, an denen immer wieder viel unnützes Zeugs verkauft wird, fanden wir eher störend.

Schauen Sie sich bitte unsere Galerie vom Ostdeutschen Rosengarten an. Dort sind noch viele Bilder von Rosensorten. Am Anfang sind die Bilder vom Besuch am 01. Juli 2013 und am Ende die Bilder aus dem Jahr 2012 zu sehen.

Berlin, den 15. Juli 2013

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