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Das Kreuz mit dem Wasserstandsanzeiger

Hydrokultur: Probleme mit Wasserstandsanzeigern

Pressezitat:
"Die Klagen über den Wasserstandsanzeiger bei Hydrokulturen sind nicht weniger geworden, und die Industrie täte gut daran, hier bald Abhilfe zu schaffen." Ohne weitere Umschreibungen machte Dr. Ingrid Brumm (Unna) auf der Vortragsveranstaltung beim Euroforum Hydrokultur deutlich, woran es beim "innovativen Pflanzensystem der Hydrokultur" noch hapert. Die Hydrokultur sei ein erklärungsbedürftiges Produkt. Der Verbraucher müsse immer wieder hingewiesen werden auf mögliche Störfaktoren. "Es kann nicht einfach so behauptet werden: Hydrokultur ist einfach und pflegeleicht", appellierte die Expertin an die Branche.
Zitat Ende
Quelle:
Taspo.de



Wasserstandsanzeiger für Hydrokultur



Mögliche Fehlerquellen für schlechtes Funktionieren des Wasserstandsanzeiger sind:


    1. Zu hohes Eigengewicht des Schwimmkörpers und Anzeigestabes, und dadurch zu starkes Eintauchen in die Nährlösung

 

    1. Eindringen von Nährlösung in den Schwimmkörper (Auftriebskörper)

 

    1. festkleben des Anzeigestabes durch Kondenswasser (Adhäsion) im oberen Teil des Wasserstandsanzeigers

 

    1. Eindringen von Fremdkörpern, wie Blähtonkrümel oder Lewatit HD50 - Körnchen

 

    1. Eindringen von Insekten

 

    1. Fehlende Belüftung von oben

 

    1. Wurzeln sind in den Wasserstandsanzeiger hinein gewachsen




Fazit:
Der Wasserstandsanzeiger kann ein nützliches Hilfsmittel sein, aber vertrauen Sie nicht darauf. Kontrollieren ist besser! Wenn sich der Anzeigestab beim Nachfüllen der Nährlösung nicht bewegt ist Vorsicht geboten. Leichtes Kippen des Gefäßes in Richtung Wasserstandsanzeiger, dann sollte sich der Anzeigestab bewegen. - Immer noch nichts, dann hilft nur noch den Kulturtopf mit der Pflanze herausheben und nachschauen.

Achtung!
Auf die Wurzeln aufpassen, daß sie nicht unnötig beschädigt werden.

Lesen Sie bitte dazu auch diesen Beitrag

Berlin, den 25. April 2001


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