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Reise nach Bali 2005 - 1. Teil

Nach Bali? - Wegen der Pflanzen!

Ein Freund, der schon zweimal auf Bali war und bereits die dritte Reise dorthin gebucht hatte schwärmte in den höchsten Tönen davon.
Alter Urlaub mußte noch genommen werden und in der kalten Jahreszeit hiesigen Gefilden zu entfliehen machte die Entscheidung leicht. Ein weiteres Kriterium für die Auswahl des Reisezieles war auch die dortige Vegetation.

Unter Berücksichtigung des Budgets sammelte ich die ersten Informationen, sowohl im Internet, als auch am Flughafen. Letztlich wurde ich in einem Reisebüro gut beraten und buchte die Reise.
Ausgewählt wurde ein kleines familiäres Hotel in Legian. Der Name "Atika Sari Bungalows".

Der Reisepreis für 2 Wochen, Übernachtung mit Frühstück, inklusive Linienflug und Bahnfahrt von Berlin nach Frankfurt am Main, sowie der z.Zt. üblichen Kerosinzuschläge, betrug Pro Person 990,00 €
Die Bahnfahrt nach Frankfurt und der Flug über Bangkok und Brunei verlief planmäßig.


Am Flughafen Denpasar in Bali angekommen fielen mir sofort die vielen Plumeria auf, deren Blüte gerade begonnen hatte. Wir wurden durch einen Mitarbeiter des Veranstalters abgeholt und ins Hotel gebracht. Unterwegs erhielten wir gleich die nötigen Tipps für unseren Aufenthalt.

Die Temperaturen waren richtig tropisch. Bei hoher Luftfeuchtigkeit hatten wir immer über 30 °C. Das ist sehr gewöhnungsbedürftig!
Ausflüge haben wir keine gebucht, sondern auf Empfehlung hatten wir einen "Privatchauffeur", der zwei Jahre in Bochum lebte und somit deutsch sprach. Dadurch konnte ich mich auch auf das Fotografieren von Pflanzen konzentrieren ohne andere Mitreisende damit zu nerven. Individuell und preiswerter war es auch noch.

Über die Geschichte von Bali möchte ich mich hier nicht auslassen, da es im Internet bessere Möglichkeiten gibt, um Informationen zu finden.
Nur soviel, daß man auf Bali fast an jeder möglichen Stelle über die kleinen Opfergaben, die überall hingestellt werden, stolpert. Sie sind nicht nur an Tempeln oder ähnlichen Bauten, zu sehen, sondern liegen in Hauseingängen, am Straßenrand oder am Strand. Viele latschen auch aus Unachtsamkeit rein, oder die Autos fahren sogar darüber.


Die Vegetation ist natürlich tropisch. Viele Pflanzen wachsen dort, die so mancher Blumenfreund versucht, hierzulande mühsam, am Leben zu erhalten. Hibiscus bildet Straßenhecken genauso wie Bougainvillea. Über Palmen brauche ich wohl nicht extra zu reden. Insgesamt merkt man, daß die Bevölkerung an jeder nur mögliche Ecke irgendwas hinpflanzt. Dort wo es nicht geht stehen immer wieder Kübel mit mehr oder minder gepflegten Pflanzen. Überall sieht man braune Blattspitzen. Hier bei uns regt sich jeder Pflanzenfreund darüber auf, dort nicht, denn das ist eben "Natur".

In dieser ersten Bildergalerie über die Reise werden neben den hier gezeigten Bildern noch weitere in den Fortsetzungen dieses Reiseberichtes zu sehen sein. Einige werden auch bei anderen Artikeln und bei verschiedenen Pflanzen- und Pflegebeschreibungen mit eingefügt.

zum zweiten Teil unseres Reiseberichtes >>

Berlin 25. Februar 2005

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