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Fuchsien

Eine farbenfrohe Pflanze für Balkon, Terrasse und Garten

© Andreas Müller, Hamburg

Schon unsere Großeltern pflanzten sie in den Garten. Gemeint ist die Fuchsie. Mit 75 Arten und über 10000 Sorten ist das Sortiment dieser `Sommerblume´ sehr umfangreich. Genauso umfangreich ist daher die Farbpalette ihrer Blüten. Es gibt einfarbige und zweifarbige Blüten und das Farbspektrum reicht von weiß über rosa, rot, orange bis hin zu violett.


Neben Pflanzen mit aufrechtem Wuchs, gibt es auch Pflanzen, deren Triebe überhängend sind, oder ganz hängend sind. Obwohl Fuchsien in der Regel in unseren Breiten nicht winterhart sind, so gibt es doch Fuchsien die auch bei uns im freien überleben. Solche winterharten Fuchsien kann man in Staudengärtnereien und in gut sortierten Gartencentern erwerben.


Winterharte Fuchsien verhalten sich in unseren Gärten wie Stauden. Im Winter frieren sie bis zum Boden zurück und treiben im späten Frühjahr wieder aus.
Fuchsien eignen sich hervorragend zum bepflanzen von Balkonkästen, Kübeln und Rabatten. Vor einem dunklen Hintergrund gepflanzt, kommen die Blüten sehr gut zur Geltung.

Zur Pflege:
Da Fuchsien zu den Gehölzen zählen, kann man von vielen Sorten, durchaus Büsche, Stämmchen und Hochstämme ziehen.
Der Standort sollte abhängig von der Sorte, sonnig bis halbschattig sein. Sorten mit langen, nadelförmigen Blüten vertragen viel Sonne. Sorten mit weißen Blüten sollte man in den Halbschatten, bzw. lichten Schatten pflanzen, da sonst die weiße Blüte dann rosa Farbtöne hervor bringt.
Fuchsien benötigen stets feuchte (nicht nasse!) Erde. Zu trockene Erde, fördert den Befall von Spinnmilben!
Gedüngt wird während der Sommermonate, wöchentlich mit handelsüblichem Dünger für Blühpflanzen.

Schädlinge und Krankheiten bei Fuchsien:
Fuchsien werden von Blattläusen, weiße Fliege, Spinnmilben und dem Dickmaulrüsselkäfer sowie dessen Larven befallen. Als pilzliche Krankheiten kommen der Fuchsienrost sowie die Graufäule (Botrytis) in Frage. Entsprechende Pflanzenschutzmittel erhält man in jedem Gartencenter, oder in einer Gärtnerei.




Tip:
Wer seine Fuchsien überwintern will, der nimmt die Pflanzen im Oktober aus dem Beet oder Kübel und pflanzt sie in Töpfe. Diese können dann an einem kühlen Ort überwintert werden. Da Fuchsien im Winter ihre Blätter abwerfen, kann es auch ein kalter aber frostfreier Keller sein. Je nach Witterung, werden dann die Pflanzen etwa im März wieder aus ihrer Winterruhe geholt. Man gibt ihnen mehr Licht und Wärme, um das Wachstum anzuregen. Mit Beginn des Wachstums, sollten die Triebe 1-2 mal nach dem 2. Blattpaar ausgekniffen werden, damit die Pflanze schön buschig wird und viel Blüten bringt.

Hinweis:
Die Früchte der Fuchsie sind eßbar und können roh verzerrt werden, oder man macht aus ihnen Marmelade. Überraschen sie doch mal ihre Bekannten und Freunde mit selbstgemachte Fuchsienmuffins.

In dieser Galerie können Sie sich an weiteren Bildern von der Vielfalt der Fuchsien erfreuen.
Ein Teil der Bilder wurden vom Autor des Artikels aufgenommen. Einige der Bilder wurden im Botanischen Garten der Universität Tübingen aufgenommen. Diese Universität ist nach dem Namensgeber dieser schönen Pflanze Leonhart Fuchs benannt.

Intersssierte Pflanzenfreunde finden viele Informationen bei der Fuchsiengesellschaft.

Berlin, den 25. August 2007


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