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Saubermänner gegen "Dicke Luft"

Austausch gasförmiger Stoffe durch Zimmerpflanzen

Pflanzen können Schadstoffe aus der Luft - so z.B. Nikotin, Formaldehyd und Benzole - über ihre Blätter und besonders über die Wurzeln aufnehmen, in ihr Stoffwechselgeschehen einbeziehen und so unsere Raumluft entgiften. Das haben Forschungen der US-Weltraumbehörde NASA ergeben, die seither in anderen Ländern fortgeführt und ergänzt worden sind.

Pflanzen in Hydrokultur stellen aufgrund ihres gesunden Wachstums in dem mineralischen Substrat "Blähton" nachweislich ein besonders wirksames Filtersystem zur Luftverbesserung dar. Einige Stoffe können sie sogar in körpereigene Blattmasse umwandeln! Nikotin etwa nimmt die Pflanze auf und lagert sie ab: Jüngere Blätter enthalten dann Nikotin-Werte, die einer Tabakpflanze zur Ehre gereichen würde, wie Dr. Manfred Weidner vom Botanischen Institut der Universität Köln herausgefunden hat.



Austausch gasförmiger Stoffe


Die wohltuende Wirkung von Pflanzen ist messbar.
Langzeit-Beobachtungen in Unternehmen haben ergeben:
In großzügig begrünten Räumen melden sich Mitarbeiter bis zu 40% weniger krank als am herkömmlichen Arbeitsplatz. Das muss nicht immer ein Büro sein!
Namhafte Automobilhersteller haben den grünen Vorteil erkannt und begonnen, sogar ihre Produktions- und Montagehallen mit großen Pflanzen auszustatten.
Durch ihren minimalen Pflegeaufwand bieten sich Hydrokulturen hier geradezu an.

 

Berlin, den 21. März 2009


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