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Netzwerk Pflanzensammlungen

Ein Projekt der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V.

Was macht dieses Netzwerk Pflanzensammlungen?

Dazu müssen wir etwas weiter ausholen.
User, die unsere Domain regelmäßig besuchen, wissen, daß sich hier nicht alles um die Hydrokultur dreht, was der Domainname vermuten läßt.
Auf dieser Seite schreiben wir über Themen mit Pflanzen und rund um die Pflanzenwelt.
Seit vielen Jahren bin ich Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Hydrokultur e.V.. Diese Vereinigung führt ihre Mitgliederversammlungen immer an wechselnden Orten durch. Im Jahr 2010 fand diese in Berlin statt. Dabei besuchten die Mitglieder der DGHK die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. Die DGHK ist seither Mitglied bei der DGG 1822 e.V. Deshalb bekommen wir von dort auch immer Informationen über Veranstaltungen und Aktivitäten. Der Sitz der DGG ist in Berlin und deshalb pflege ich die Kontakte.


Im März 2010 wurde die BAPS - BundesArbeitsgemeinschaft PflanzenSammlungen unter dem Dach der DGG gegründet.  Daraus geht des Netzwerk Pflanzensammlungen hervor.
Die Ziele und die Arbeit dieses Netzwerkes können Sie auf der inzwischen eingerichteten Internetseite nachlesen.
Diese Ziele unterstützen wir voll und ganz. Wir, hydrotip.de und die DGHK, haben selbst keine Pflanzensammlungen. Wir nutzen aber die Verbindung wegen der vielfältigen Informationen über Pflanzen.
Durch unsere Anwesenheit bei Veranstaltungen der Deutschen Efeu-Gesellschaft wurde uns sehr direkt bewußt, daß zusammengetragene Pflanzensammlungen oft gefährdet sind. Hier sind es zwei bedeutende Efeusammlungen.


Viele Pflanzenfreunde haben ihre Lieblingspflanze. Diese Liebe artet auch in Treue aus und während ihres Lebens haben sie von dieser Pflanze eine stattliche Sammlung zusammengetragen. Dabei nennen sie nicht nur viele Arten dieser Gattung ihr Eigen. Mancher dieser Sammler hat sich im Laufe der Jahre nicht nur viele Kenntnisse gesammelt, sondern sich vielleicht auch mit der Kreuzung von verschiedenen Arten befasst.
Die Jahre vergehen, die Sammlung ist groß geworden, aber der Sammler stößt an seine Grenzen. Oft ist es das Alter, oder die Gesundheit, manchmal auch beides.
Hier stellt sich die Frage: Wer macht jetzt weiter?
Meist haben die Kinder kein Interesse daran solch eine Sammlung weiterzuführen. Jahrelange Arbeit wird dann entsorgt und wandert eventuell in den Müll. Manchmal sind die Pflanzenbestände so wertvoll, daß sie unbedingt erhalten werden sollten.
Oft ist auch nicht bekannt, welch großartige Sammlungen von privater Seite hier zusammengetragen wurden und mangels Nachfolger aufgegeben werden müssen. Hier kommt nun das Netzwerk Pflanzensammlungen als Vermittler und Koordinator ins Spiel.
Ähnliche Netzwerke gibt es bereits in den Niederlanden und Großbritannien.




Sehr wichtige Bausteine des Netzwerkes sind der Aufbau von Sammlerportraits und Pflanzendatenbanken zu den einzelnen Sammlungen. So sollen Pflanzensammler ausgesuchte Arten und Sorten besser tauschen können. Verschiedene Standorte ermöglichen auch den Erhalt solcher Sammlungen.
Es gibt die Möglichkeit, daß die Sammler Ihre Pflanzensammlung dort eintragen und somit die Informationen für andere Nutzer abrufbar sind.
Aber schauen Sie sich doch einfach mal dort auf der Seite des Netzwerkes Pflanzensammlungen um.

Hier auf dieser Domain gibt es auch eine Galerie mit Bildern von verscheidenen Treffen der Akteure des Netwerkes Pflanzensammlungen.


Berlin, den 10. November 2012

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