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Am Rande bemerkt - Gastronomie auf der BuGa 2001 in Potsdam

Nicht alle Besucher werden sich ihre Getränke und "Stullen" mitbringen. Irgendwann aber bekommen Sie Durst oder verspüren Hunger. Es gibt Kioske mit Selbstbedienung nahe der Biosphärenhalle und ein Zelt in dem bedient wird. Hier bestellten wir Spargel mit holländischer Soße (auf der Karte war es Sprachgemisch) zu DM 21,50 und Schnitzel mit Champignonsoße zu DM 19,90.

Die holländische Soße wurde kalt aus der Tüte über den Spargel gegossen. Die "neuen Kartoffeln" waren vermutlich eine Konserve. Das Schnitzel war paniert aus dem Froster, dazu eine Rahmsoße mit Champignons. Diese Zusammenstellung, paniertes Fleisch mit Rahmsoße, ist nach meinen Kenntnissen der größte "faux pas" für einen Küchenfachmann. Die Soße hatte noch einen undefinierbaren Beigeschmack.

Wie üblich fragte die Bedienung beim Abräumen der (nicht ganz) leeren Teller, ob alles in Ordnung sei? Hier sagte ich ihr, daß die Qualität des servierten Essens in keinem Verhältnis zum Preis auf der Karte stehe. Diese junge, nette Dame schaffte es dann drei kleine Eisbecher ohne Berechnung zu servieren. Sicher war ein Disput in der Küche vorausgegangen. Als kleine Anerkennung sei sie hier genannt. Wir vergaßen nur Ihren Namen zu notieren.

Im Gelände der BuGa gibt es ein weiteres Zelt mit Gastronomie. Auch ein kleines Zelt für Veranstaltungen. Am Besuchstag spielte dort die Jazzgruppe Patchwork. Die schaffte es trotz des trüben Wetters die Besucher des Zeltes in sehr gute Stimmung zu versetzen.


Berlin, den 11. Juni 2001

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