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Rubrik: Pflanzenfamilien

Bignoniaceae

Die Bignoniaceae - Trompetenbaumgewächse sind Bäume, Sträucher oder Lianen mit gegenständig oder quirlig angeordneten Blättern, die meist gefiedert oder handförmig geteilt, selten ganzrandig sind. Die zwittrigen Blüten sind zweiseitig symmetrisch und meist groß und ansehnlich. Sie haben je fünf miteinander verwachsene Kelch- und Kronblätter. Die röhrige Krone ist meist zweilippig. Vier Staubgefäße und zwei Fruchtblätter sind vorhanden. Es gibt zahlreiche kleine Samen in Kapselfrüchten, seltener Beeren. Die Samen sind gewöhnlich flach, geflügelt oder mit fransenartigen Haaren ausgestattet.

Blechnaceae


Blechnaceae - Rippenfarngewächse sindbodenbewohnende Farne mit kriechenden, manchmal auch stammförmigen Rhizomen. Die Blätter sind meist gefiedert. Sie bilden oft einen ansehnlichen Blatttrichter. Es gibt Arten mit einheitlichen Wedeln und solche, bei denen sich fertile und sterile Wedel unterscheiden. Die Sporenhäufchen (Sori) stehen zwischen rippenförmigen Areolen.

Bromeliaceae

Die Bromeliaceae - Bromeliengewächse haben einen sehr charakteristischen Körperbau. Eine große Artengruppe wächst auf Bäumen, ist also epiphytisch, wobei die meisten dieser Arten einen trichterförmigen Bau ihrer Rosette haben und in diesen Trichtern (Zisternen) Wasser sammeln, welches sie mit speziellen Saugschuppen am Grunde des Trichters aufsaugen können. Einige Epiphyten haben aber auch kleinere Körper und sammeln Wasser mit der behaarten Körper-Oberfläche, wobei die flechtenartige Tillandsia usneoides (L.) L. sogar auf Telefondrähten wachsen kann. Neben den Epiphyten gibt es aber auch Bodenbewohner mit zum Teil sehr großen Körpern. Eindrucksvolle Gestalten, wie die Puya und die als Nutzpflanzen allgemein bekannte Ananas gehören dazu. Die zwittrigen Blüten sind dreizählig, in Kelch und Krone geteilt und haben sechs Staubgefäße. Die Blüten selbst sind oft unscheinbar. Der Schauwert entsteht durch die komplexe ähren-, trauben- oder rispenförmige Anordnung der Blütenstände, oft mit gefärbten Hochblättern.

Cactaceae


Die meisten Cactaceae - Kakteen haben eine ganz charakteristische Gestalt. Es sind sukkulente Bäume, Säulen oder vielgestaltige kugelförmige Körper, aber auch langgestreckte Gestalten, rankende und schlingende Formen kommen vor. Die Oberfläche wird durch Wachsüberzüge oder starke, oft haarförmige Bedornung geschützt. Eine besondere Gruppe bilden die epiphytischen Formen, die entweder lange und dünne Glieder (Rhipsalis) oder verbreiterte Stämme (Phyllocladien) ausbilden, die entfernt wie Blätter aussehen (Disocactus, Schlumbergera). Nur die relativ ursprünglichen Baumformen der Gattung Pereskia haben noch echte Blätter. Ansonsten sind diese hinfällig oder gar nicht mehr ausgebildet, und die Photosynthese wird vom sukkulenten Körper übernommen. Viele Formen wachsen polsterbildend. Charakteristisch sind die aus Kurztrieben oder Blättern umgebildeten Dornen (Achtung: Stacheln sind etwas anderes), die bei den Feigenkakteen (Opuntia) mit Widerhaken besetzt sein können. Zusätzlich können brüchige Haare (Glochiden) auftreten.

Campanulaceae - Glockenblumengewächse


Diese Pflanzenfamilie ist fast weltweit verbreitet. Es handelt sich meist um ausdauernde oder selten einjährige krautige Pflanzen. Sie wachsen als Sträucher, Halbsträucher oder Bäume. Sie haben einen Milchsaft.
Einige Arten und ihre Sorten finden Verwendung als Zierpflanzen.

Cannaceae


Die Vertreter dieser kleinen Familie der Cannaceae - Blumenrohrgewächse sind rhizombildende Kräuter mit großen glatten Blättern, die wechselständig oder spiralig angeordnet sind. Die endständigen Blütenstände tragen meist auffällig gefärbte asymmetrische Blüten. Die Früchte sind warzige Kapseln.

Clusiaceae


Die Clusiaceae - Balsamapfelgewächse sind Bäume, Sträucher oder Lianen mit ganzrandigen gegenständigen oder quirlig angeordneten Blättern. Es gibt auch Epiphyten in der Familie. Charakteristisch ist das Vorhandensein eines farblosen oder schwarzen Milchsaftes oder harziger Ausscheidungen, was der Familie den alternativen Namen Guttiferae (lateinisch: "Tropfenträger") gegeben hat. Die Blüten stehen einzeln oder in endständigen Blütenständen. Die Blüten haben bis zu fünf Kelch- und Kronblätter und sind oft asymmetrisch. In den Blüten sind zahlreiche Staubgefäße und ein oberständiger Fruchtknoten. Die Früchte sind Beeren, manchmal auch Steinfrüchte oder Kapseln.

Commelinaceae


Die Commelinaceae - Tagblumengewächse sind Kräuter, die teilweise sukkulent sind und mehr oder weniger verdickte Stängelknoten ausweisen. Manche Arten haben Knollen. Die Blätter sind wechselständig oder spiralig angeordnet. Die in Einzahl oder Zymen angeordneten Blüten haben oft gefaltete Hochblätter. Sie sind zwittrig und dreizählig. Manchmal sind sie auch zweiseitig symmetrisch. Die Blütenblätter sind in Kelch und Krone unterscheidbar. Meist öffnen sich die Blüten nur für einen Tag (deshalb Tagblumen).

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