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Tauchen

Bei den meisten Topfpflanzen (in Erde) ist tauchen günstiger, als das Wasser von oben über den Pflanzstoff in den Topf zu gießen. Der Topf wird solange in einen Eimer mit Wasser, oder Düngerlösung, getaucht bis keine Luftblasen mehr aus dem Substrat aufsteigen. Danach gut abtropfen lassen. D.h. das Wasser nach einer Stunde aus dem Untersetzer oder Übertopf entfernen. Wenn Sie sich jetzt in etwa das Gewicht des Topfes merken, so bekommen Sie mit der Zeit das richtige Gefühl wann Ihre Topfpflanzen Wasser brauchen. Tauchen empfehle ich auch deshalb, weil durch ständiges Gießen von oben mit der Zeit die kleinen Pflanzstoffteile nach unten gespült werden. So verschlammt unten das Substrat (hier Erde) und die Wurzeln können nicht mehr atmen. Sie sterben ab und können kein Wasser mehr aufnehmen. Folge - die Pflanze vertrocknet von innen heraus. So entstehen u.a. auch braune Blattspitzen, die fälschlicherweise meist als Wassermangel gedeutet werden.

Bei manchen Pflanzen (z.B. Usambaraveilchen) ist tauchen nicht günstig. Hier wird das Wasser, oder die Düngerlösung in den Untersetzer gegossen und nach einer Stunde verbleibende Flüssigkeit entfernt.

Spezieller Hinweis für Orchideen:
Da bei der "Orchideenerde" meist Rindenstücke und grobe Teile untergemischt sind kann der Topf ruhig bis zu 1 Stunde ganz im Wasser stehen, damit sich alle Teile richtig voll saugen können. Danach aber gut abtropfen lassen.

Berlin, den 16. Dezember 2001


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