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Warum Hydrokultur?

Weil die Pflanzen besser wachsen

Die Geschichte der Hydrokultur reicht zurück bis zu Aristoteles.
Er lebte etwa 350 Jahre vor Christus.

Was uns aber heute interessiert begann in den fünfziger Jahren vornehmlich mit Zimmerpflanzen. Der Durchbruch geschah in den Sechzigern und Siebzigern. In den Sechzigern benutzte der Schweizer Gerhard Baumann erstmals Blähton für seine Versuche mit der Pflanzenpflege.


Im Jahr 1974 brachte die Firma BAYER das Produkt LEWATIT HD5 auf den Markt. Dieser Langzeitdünger vereinfachte die Pflanzenpflege erheblich, was entscheidend dazu beitrug die Hydrokultur für breite Schichten populär werden zu lassen.

Hydrokultur wird aus ganz verschiedenen Gründen betrieben. Der einfache Pflanzenliebhaber hat andere Gründe als der fortgeschrittene Hydrokulturfreund, dieser wieder andere als der Hydrokulturgärtner. Noch andere Gründe hat der Wissenschaftler. Dies sind eine Reihe von Beweggründen.

Zuerst aber etwas über den Unterschied zwischen Erdpflanze und Hydrokulturpflanze. Eine Erdpflanze findet ihren Halt in der Erde. Diese ist gleichzeitig der Vorratshalter für Wasser und die Nährstoffe Wenn diese verbraucht sind werden sie durch Gießen und Düngen ersetzt. Wenn die Erde keine Nährstoffe mehr aufnimmt muß die Pflanze umgetopft werden. (Es gibt aber noch andere Gründe für das Umtopfen) Frische Erde enthält je nach Herkunft schon von Natur aus einige Nährstoffelemente. Der Nachteil bei Erde ist, daß sie sich durch das Gießen mit der Zeit verdichtet und verschlammt. Somit kommt keine Luft mehr an die Wurzeln heran. Sauerstoff ist aber auch ein wichtiger Energielieferant für die Wurzeln. Das oben gestaute Gießwasser kann Wurzelhalsfäule und Pilzkrankheiten verursachen.


Eine Hydrokulturpflanze findet Halt in einem anorganischen Substrat, das sich nicht verdichten kann. Somit ist auch eine gute Wurzelbelüftung gewährleistet. Dieses Substrat enthält kein Wasser und keine Nährstoffe. So müssen der Pflanze Wasser und Nährstoffe als Nährlösung angeboten werden. Es ist besser diese auf den Boden des Hydrokulturgefäßes zu gießen als sie über das Substrat einzufüllen. Durch die Kapillarität steigt es teilweise nach oben und schafft so ein von der Pflanze gewünschtes Kleinklima im Wurzelbereich.




Gründe für die Hydrokultur im Einzelnen:

Berlin, den  04. April 2001

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